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14.03.2023
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Guten Morgen Detlef Karl Klein,

es ist wieder passiert. Und es wird – wenn niemand die Spielregeln ändert – immer wieder passieren. Eine der Weltöffentlichkeit unbekannte Bank mit einer verhältnismäßig kleinen Bilanzsumme von rund 209 Milliarden Dollar (knapp 16 Prozent dessen, was die Deutsche Bank in den Büchern hat) kippt um – und versetzt die globalen Kapitalmärkte in Angst und Schrecken.

 
SVB: Der Bilanzvergleich
Bilanzsummen ausgewählter Banken im Jahr 2022, in Milliarden Dollar
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Wieder telefonieren aufgescheuchte Präsidenten mit ihren Finanzministern, die wiederum bei den Notenbankgouverneuren nach fachlichem Halt suchen. Und wieder verlieren Menschen, die von dieser Bank und ihrer Existenz nie gehört haben, eine Menge Geld:

  • Allein die Aktionäre der Deutschen Bank büßen an zwei Handelstagen gut neun Prozent ein, also rund zwei Milliarden Euro.

 
Kursrutsch 1: Deutsche Bank
Aktienkurs der Deutschen Bank in den vergangenen fünf Tagen, in Euro
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  • Auch die Anteilseigner der Commerzbank wurden in Mitleidenschaft gezogen, 1,5 Milliarden Börsenwert lösten sich auf.

 
Kursrutsch 2: Commerzbank
Aktienkurs der Commerzbank in den vergangenen fünf Tagen, in Euro
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Nun halten die Investoren Ausschau nach weiteren Banken, die innerlich zu schwach sind, um diesen Realitätsschock überleben zu können. Also wird abgewertet, was das Zeug hält.

  • Der Kurs der First Republic Bank fiel im frühen Handel um 75,5 Prozent ab, obwohl das Institut aus San Francisco seine Liquiditätsposition mit 70 Milliarden Dollar an ungenutzten Mitteln angab und sich selbst als stabil bezeichnete.

 
 
Einsturz 1: First Republic Bank
Aktienkurs der First Republic Bank in den vergangenen fünf Tagen, in Dollar
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  • Die Western Alliance Bancorporation verlor 74,4 Prozent und PacWest 42,4 Prozent. Beide sind kleine Banken, die nur mit geringen eigenen Mitteln ausgestattet sind.

 
Einsturz 2: Western Alliance Bankcorporation
Aktienkurs der Western Alliance Bankcorporation in den vergangenen fünf Tagen, in Dollar
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Und die gutgläubigen Kunden der Silicon Valley Bank kommen nur deshalb ungeschoren davon, weil Biden kurzerhand die US-Einlagensicherung und die Fed anwies, im Fall der Fälle für alle Einlagen aufzukommen und damit die Situation entschärfte. Er versprach:

  Ihre Anlagen sind sicher. “

20230314-bc-dpa-Joe Biden verkündet die Einlagensicherung der konkursen Banken
Joe Biden verkündet die Einlagensicherung der konkursen Banken © dpa

Und dann konkretisierte er:

  Die amerikanische Bevölkerung und die amerikanischen Unternehmen können darauf vertrauen, dass ihre Bankeinlagen vorhanden sind, wenn sie sie brauchen. “

Warum das wichtig ist? Weil die Unsicherheit jederzeit den Finanzsektor verlassen und die Realwirtschaft infizieren könnte. Weil es dann nicht mehr um Kursverluste, sondern um Jobverluste geht. Dann werden nicht mehr nur bilanzielle Abschreibungen in die Bücher genommen, sondern echte Wohlstandsverluste für echte Menschen realisiert.

 
Silicon Valley Bank: Der Absturz und das Ende
Aktienkurs der Silicon Valley Bank seit dem 7. März, in Dollar
Aktienkurs der Silicon Valley Bank seit dem 7. März, in Dollar
 
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Das grundsätzliche Problem: Die internationalen Banken haben sich angewöhnt, letztlich auf Staatskosten zu spekulieren. Risiko und Verantwortlichkeit wurden entkoppelt.

Wenn alles gut läuft, sind die Bücher der Banken prall gefüllt und die Boni der Topleute fallen saftig aus. Der Vorstandschef der Silicon Valley Bank, Greg Becker, erhielt im Jahr 2022 rund zehn Millionen US-Dollar an Gehalt, Aktienoptionen und Boni überwiesen. Ihren Mitarbeitern hat die Bank Medienberichten zufolge wenige Stunden vor ihrem Kollaps noch den Jahresbonus ausgezahlt.

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Greg Becker © Bloomberg

Das große Problem: Alle Banken – auch die Silicon Valley Bank – besitzen eine nur geringe Eigenkapitalausstattung. Wenn zu viele Kunden gleichzeitig nach einer Auszahlung ihrer Einlagen verlangen, gerät alles ins Rutschen.

Was wir derzeit erleben, ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel.

Die eigenen Vermögenswerte der Finanzinstitute werden nicht mehr zum Niederstwertprinzip, also dem Einstandskurs, in der Bilanz geführt, sondern mit den oft inflationären Höchstkursen der Börse. Stille Reserven besitzt man so gut wie keine. Die Eigenkapitalquoten des Gesetzgebers sind zu niedrig, um einen wirklichen Stress-Test bestehen zu können.

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Christian Lindner © dpa

Und dann tritt der Notfallplan aller Geldinstitute in Kraft, der immer nach demselben Schema funktioniert: Bei Herzflimmern greift man zum Roten Telefon, das alle relevanten Banken mit der Notenbank und dem Finanzminister verbindet und ruft den Notarztwagen, der mit Tonnen voller Geld angebraust kommt.

Es ist ein Geschäft auf Gegenseitigkeit: Banken retten Staaten und Staaten retten Banken. Und wenn beide nicht mehr weiter wissen, geht man gemeinsam zur Notenbank, um sich mit der Notenpresse Nachschub zu besorgen.

„Kapitalismus ist das, was Menschen tun, wenn man sie in Ruhe lässt“, sagte einst der Philosoph Kenneth Minogue. Doch genau nach dieser Definition lebt der Finanzsektor nicht mehr im Kapitalismus. Die unsichtbare Hand des Marktes, von der Adam Smith sprach, und die eiserne Faust des Staates, die jetzt wieder zuschlägt, gehören zum selben Körper. Die Banken haben für sich die beste aller Welten geschaffen.

Nur die werte Kundschaft ist noch in der alten Welt zu Hause. Die geringe Eigenkapitalquote gilt exklusiv für die Geldhäuser, nicht aber für den Bürger, der Grundstück oder Eigenheim erwerben möchte. Seine Vermögensverhältnisse werden nach allen Regeln der Kunst durchleuchtet und ohne eine Selbstbeteiligung von 30 Prozent gibt es keinen Kredit.

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Bob Hope © imago

Oder wie der amerikanische Komiker Bob Hope, der insgesamt 19 Oscar-Verleihungen moderierte, zu sagen pflegte:

  Die Bank ist ein Ort, an dem man Geld geliehen bekommt, wenn man nachweisen kann, dass man es nicht braucht. “

Kapiteltrenner: Hans-Werner Sinn
Der Ökonom und ehemalige Präsident des ifo-Instituts Prof. Dr. Hans-Werner Sinn
Hans-Werner Sinn © dpa

Prof. Hans-Werner Sinn ist der deutsche Ausnahme-Ökonom, der die bestehenden Verhältnisse nicht nur erklärt, sondern auch kritisiert.

Der ehemalige Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung nennt die globalen Finanzmärkte „immer noch ein Kasino“ und entlarvt die Aussagen der Regierungen nach der Lehman-Pleite, als man für mehr Stabilität sorgen wollte, als leere Versprechungen. Zur Pleite der Silicon Valley Bank sagt er:

  Es ist so, wie es immer war: Die Banken arbeiten mit ganz wenig Eigenkapital und gehen bei ihren Ausleihungen ins Risiko. Wenn es gut geht, dann haben sie schöne Erträge, die sie als Dividenden an ihre Eigentümer ausschütten. Wenn es schlecht geht, dann hofft man immer, dass der Staat mit einspringt. “

Von dem Versprechen nach der Lehman-Pleite, dass Banken ihre Eigenkapitalquote, insbesondere die Kernkapitalquote, erhöhen, um einen Risikopuffer zu bilden, hält Sinn wenig:

  Die Kernkapitalquote ist ja selbst eine Mogelpackung. Da wird das Eigenkapital nicht durch die Bilanzsumme geteilt, sondern durch die Summe der risikogewichteten Aktiva. Das ist nicht ganz koscher. Das sind alles komische Berechnungsmethoden, die dringend auf den Prüfstand gehören. “

Auch Investitionen in Staatsanleihen – wie bei der Silicon Valley Bank im großen Stil geschehen – zählen zum Eigenkapital, wobei dieser Wert in gefluteten Geldmärkten stetig stieg. In der Phase niedriger Zinsen der vergangenen Jahre sind große Posten dieser festverzinslichen Papiere aufgebaut worden. Die Folge:

  Es entstehen scheinbar große Werte, die als Eigenkapital bei den Banken aufgeführt werden. Aber es sind Luftnummern, die platzen, wenn die Zinsen sich wieder normalisieren. In einer solchen Phase sind wir jetzt. “
Podcast mit Hans-Werner Sinn - 14.03.23 - BC
Klick aufs Bild führt zur Podcast-Page

Prof. Sinn beschreibt die Dynamik, die hier in Gang gekommen ist:

  Als Folge des Zinsanstiegs gehen die Marktwerte wieder runter und das führt dann zu einer Gefährdung der Banken bis hin zu Pleiten: Hier sehen wir mal eine. Das wird nicht die Einzige sein, die hier passiert. “

Er glaubt, dass die Amerikaner die Krise beherrschen können und es nicht zum globalen Flächenbrand kommt, aber:

  Es ist halt wie immer: Wenn es dann wirklich brenzlig wird, dann übernimmt am Schluss der Steuerzahler die Rechnung. “

Oder anders formuliert: Im Westen nichts Neues.

Kapiteltrenner Pioneer Live
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Nouriel Roubini © dpa

Nouriel Roubini ist bekennender Crashprophet – mit hoher Trefferquote. Er beriet unter US-Präsident Bill Clinton (1993 bis 2001) das Weiße Haus und sagte später dann den Finanzcrash von 2008 voraus.

In seinem neuesten Buch „Megathreats: The Ten Trends that Imperil Our Future, and How to Survive Them“ beschreibt er die zehn Bedrohungen, die „unser Leben und die Weltordnung in einer Weise aus der Bahn werfen werden, wie es nie zuvor jemand erlebt hat“, so Roubini.

Erleben Sie den Meister der schwarzen Magie am 28. März bei einem Pioneer Briefing Spezial an Bord der Pioneer One. Das Gespräch führt Chelsea Spieker mit ihm. Seien Sie dabei und diskutieren Sie mit. Das Event findet auf Englisch statt. Ich freue mich auf diesen sehr kompetenten und lebhaften Gast aus New York.

Event Kachel 28.03.23 Chelsea Spieker und Nouriel Roubini
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Kapiteltrenner Volkswagen
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Oliver Blume © imago

Den internen Machtkampf hat Oliver Blume für sich entschieden, das Vertrauen der Investoren muss er erst noch gewinnen. Volkswagen CEO Blume stellt heute auf der Jahrespressekonferenz – in Berlin, nicht in Wolfsburg – weitreichende Details zu seiner Konzernstrategie vor.

 
Volkswagen: Der Underperformer
Aktienkurs von Volkswagen und des „STOXX Europe 600 Automobiles & Parts UCITS ETF“ im vergangenen Jahr, indexiert in Prozent
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Zwar sind die VW-Zahlen, die Blume für das vergangene Jahr präsentieren wird, nicht schlecht. Nur sind das – wenn man ehrlich ist – die Zahlen von Herbert Diess:

  • Der Umsatz der Volkswagen-Gruppe stieg 2022 um zwölf Prozent auf 279,2 Milliarden Euro.

  • Das operative Ergebnis kletterte um 13 Prozent auf 22,5 Milliarden Euro.

  • Die VW-Tochter Porsche liefert mit 6,8 Milliarden Euro Gewinn den Großteil davon ab, was der damalige und heutige Porsche-Chef Blume zu Recht als seinen Betrag gewertet wissen will.

Doch die Investoren erwarten mehr als Zahlen. Sie wollen eine Strategie hören, die sie überzeugt. Sie wollen einen Schlachtplan präsentiert bekommen, der robust genug ist, um Tesla in die Schranken zu weisen. Es sind sechs Herausforderungen, die Blume adressieren muss:

Herausforderung 1: Tesla

Der US-Autobauer ist das Maß aller Dinge in der Elektromobilität – selbst in Deutschland. In der Neuzulassungsstatistik landeten gleich zwei E-Autos der Amerikaner auf den vorderen Plätzen. Der ID.3 von Volkswagen schaffte es im Heimatmarkt mit 23.286 verkauften Autos nur auf Rang 4 - hinter dem Kleinwagen Fiat 500E.

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Neuwagen des Typs ID.3 und ID.4 des Zwickauer Volkswagen-Werks © dpa

Herausforderung 2: China

Der größte Einzelmarkt der Wolfsburger ist für Volkswagen strategisch von größter Bedeutung. Hier fährt Volkswagen in der Elektroklasse hinterher. Unterm Strich erreichte Volkswagen bei den abgesetzten E-Autos in China nur einen mickrigen Marktanteil von 2,4 Prozent.

 
Volkswagen: Der Elektrozwerg
Marktanteil ausgewählter Marken am chinesischen E-Fahrzeugmarkt, in Prozent
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Herausforderung 3: Führungsstil

Die Investoren hadern mit der doppelten Führungsrolle, die Blume für sich selbst reklamiert. Man bezweifelt, dass ein Manager zugleich den 10-Marken-Konzern VW und die Einzelmarke Porsche führen kann.

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Porsche Cayenne © imago

Bei der Deka Investment hat man VW-Aktien bereits vor dem Porsche-Börsengang Ende September 2022 aus den Nachhaltigkeitsfonds genommen. Grund seien Governance-Bedenken wegen der Doppelrolle von Blume.

Lesen Sie die gesamte Analyse von Pioneer-Wirtschaftschef Christian Schlesiger. Er erklärt, warum der Aktienkurs dümpelt und so auch keinen neuen Schwung entfalten kann.

Kapiteltrenner: Kohle
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Robert Habeck © imago

Das Wall Street Journal – die auflagenstärkste Zeitung der USA – hat sich mit der deutschen Energiepolitik beschäftigt. Anlass ist der seit zwei Jahren wachsende Kohleverbrauch in Deutschland. Das Ergebnis ist eine schmerzliche, weil wahre Analyse der deutsch-grünen Argumentation, die für jene unschöne Realität verantwortlich ist. Robert Habeck sollte an dieser Stelle besonders genau lesen:

  • „Schuld sind die Erneuerbaren Energien und die Politiker, die sie lieben“, schreibt das WSJ. Warum? Wächst der Anteil der Erneuerbaren, wächst auch der Anteil der zuverlässigen Alternative für Dunkelflauten: Kohle.

 
Kohle: Das Comeback
Anteil der Kohle an der jährlichen Stromerzeugung in Deutschland seit 2020, in Prozent
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  • Schuld ist zudem „die politische Feindseligkeit der grünen Linken in Deutschland gegenüber der Kernenergie“. Warum? Weil Kohlekraftwerke nun die fehlende Energie der abgeschalteten Atomkraftwerke ersetzen.

  • „Deutschland könnte seine Schiefergasreserven anzapfen, um eine sauberere Alternative zur Kohle zu finden.“ Warum tut es das nicht? „Auch diese Option ist politisch gefährlich.“

Das Fazit der Autoren zum geplanten Kohleausstieg 2030:

  Vielleicht werden die Politiker in Berlin noch vor diesem Tag begreifen, was der Markt bereits weiß: Fossile Brennstoffe sind nach wie vor unverzichtbar für den Antrieb moderner Volkswirtschaften. “

Fazit: Die führende Wirtschaftszeitung der westlichen Welt tut das, was die inländischen Zeitungen nicht tun: Sie hält dem Wirtschaftsminister den Spiegel vor. Und plötzlich sieht man, sein Gesicht ist Kohle verschmiert.

Kapiteltrenner Galeria Karstadt Kaufhof
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Galeria Karstadt Kaufhof © imago

Jetzt ist der Sanierungsplan von Galeria Karstadt Kaufhof offiziell: 52 der insgesamt 129 Filialen des Warenhausbetreibers müssen schließen.

  • Der Betriebsrat rechnet mit einem Jobverlust für mehr als 5000 Mitarbeiter.

  • Zur Erinnerung: Ende Oktober hatte Galeria Karstadt Kaufhof zum zweiten Mal innerhalb von nur drei Jahren ein Insolvenz-Schutzschirmverfahren beantragt.

  • Die Gründe: Das Unternehmen führte die Corona-Pandemie, die gestiegenen Energiekosten und die Inflation mit einem stark nachlassenden Konsum als Notwendigkeit für ein neues Konzept und schlankere Strukturen an.

  • Fakt ist aber auch: Gerade junge Kunden können sich nicht mehr mit dem Konzept Kaufhaus identifizieren. Eine Übersicht, welche Kaufhäuser von der Schließung betroffen sind, finden Sie hier:

 
download icon Download: Galeria: Diese Filialen müssen schließen

Kapiteltrenner: Wahlrechtsreform
Header Wahlrechtsreform - Sitzplätze im Bundestag-Plenum ausgegraut
© The Pioneer

In dieser Woche soll die Wahlrechtsreform durchs Parlament. Am Montag gab es nach Informationen unseres Hauptstadt-Teams noch intensive Beratungen der Ampel-Fraktionen mit der Union. Die Koalition möchte die maximale Zahl der Mandate bei 630 festschreiben. Aktuell gibt es 736 Bundestagsabgeordnete – so viel wie nie zuvor.

Am Montagabend zirkulierte die Idee, die Zahl der Wahlkreise von 299 auf 280 zu verringern. Die Überlegung dahinter: Die Zahl der Fälle, in denen ein Sieg im Wahlkreis nicht für den Einzug ins Parlament ausreicht, könnte so minimiert werden. Am Ende scheiterte der Einigungsversuch jedoch. Nun braucht die Ampel für die Reform eine eigene Mehrheit im Bundestag.

Alle Details dazu lesen Sie in unserem Politik-Teil.

Außerdem in Hauptstadt - Das Briefing:

Kapiteltrenner: Spenden für die Erdbebenopfer

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Erdbeben-Katastrophe im türkisch-syrischen Grenzgebiet © dpa

Das Erdbeben in der Türkei und in Syrien ist die große Tragödie dieser Tage. Meine Kollegin Alev Doğan – deren Familie ebenfalls von dem Beben betroffen ist – hat gemeinsam mit vier Freunden eine Initiative gestartet, für die sie unsere Unterstützung verdient hat.

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Alev Doğan © Markus C. Hurek

Sie lädt uns für Donnerstag, den 16. März, in das sogenannte Kaufhaus des Helfens – KaDeHe – in Berlin-Mitte ein. Bei Drinks und Snacks werden interessante Accessoires, Spielzeug, Kleinmöbel, Kunst und Kultur angeboten. Das Angebot ist zu 100 Prozent privat gespendet.

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Magie-Agnes Strack-Zimmermann auf ihrem Roller © privat

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Signierte E-Gitarre von Prof. Carlo Masala © privat

Das Highlight ist die Auktion am Abend ab 18 Uhr. Dafür haben sich Prominente aus Politik, Kultur und Medien von Persönlichem getrennt und hoffen auf echte Bieter-Wettkämpfe.

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Herbert Grönemeyer bei seinem Auftritt in der neuen Messe Leipzig. © dpa
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Pianist Igor Levit © imago

Herbert Grönemeyer gibt seinen Klavierstuhl her, Marie-Agnes Strack-Zimmermann trennt sich von ihrem Tretroller, mit dem sie sonst durch den Bundestag fährt, Marius Müller-Westernhagen gibt seine Mundharmonika ab, Igor Levit Konzert- und Backstage-Karten – nur um ein paar Beispiele zu nennen. Alle Einnahmen gehen jeweils zu gleichen Teilen an humanitäre Projekte in der Türkei und in Syrien.

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Marius Müller-Westernhagen spielt Mundharmonika bei seinem Konzert © dpa

Jede Unterstützung hilft.

Mehr Infos gibt es hier: https://www.kadehe.de/

Kapiteltrenner Oscars
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Jimmy Kimmel moderiert die Oscarverleihung 2023 © imago

Bei den Oscars wurde Kunst nicht nur auf der Leinwand, sondern auch beim Publikum präsentiert – allerdings zum Ärger der Zuschauer in den hinteren Reihen.

20230314-image-imago-Tems bei den Oscars
Tems bei den Oscars © imago

Die Sängerin Tems trug ein weißes Kleid mit hochstehendem Kragen, das zwar beeindruckend aussah, aber einen unangenehmen Nebeneffekt mit sich brachte: Alle, die während der Preisverleihung hinter der 27-jährigen Nigerianerin saßen, konnten nicht mehr sehen, was auf der Bühne passierte.

Auf Twitter schreibt der Nutzer @JarretBellini:

  Stell dir vor, du wartest dein ganzes Leben darauf, bei der Oscarverleihung dabei zu sein, und am Ende sitzt du hinter einer Stratuswolke. “

Nominiert war die Sängerin für ihren Song „Lift Me Up“ aus „Black Panther: Wakanda Forever“ zusammen mit Rihanna. Ihre Fans sahen es humorvoll. Auf Twitter schreibt eine Frau:

  Wenn du HINTER einer solchen Größe sitzt, so wie Tems eine ist, dann bist du vielleicht einfach nicht so wichtig. “

Ich wünsche Ihnen einen gut gelaunten Start in den Tag. Bleiben Sie mir gewogen.

Es grüßt Sie auf das Herzlichste,

Ihr

Signatur Gabor Steingart
Gabor Steingart
Herausgeber The Pioneer

Impressum

Redaktion

Lukas Herrmann (Leitung), Luisa Nuhr, Daniel Bayer, Till Henniges

Grafiken

Nils Lang (Daten), Julian Sander (Titelbild)

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