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17.05.2023
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Guten Morgen Detlef Karl Klein,

die Ludwig-Börne-Preisträgerin Eva Menasse hat eben erst vor dem „Verschwinden der Öffentlichkeit“ gewarnt. Sie meint damit das Fragmentarische und kleinteilig Parzellierte der sozialen Medien. Ihre Frage an die Jüngeren: „Wo sind die digitalen Wasserstellen, die ihr aufsucht, wenn ihr reden, streiten, verhandeln müsst?“

Doch vor dem Verschwinden der Öffentlichkeit kommt das Nicht-Entstehen-Lassen von Öffentlichkeit. Wenn man so will, ist das Verschwinden vor dem Erscheinen die physikalisch raffinierteste Form, eine Debatte zu unterbinden, wenn man eben gar nicht reden, streiten und verhandeln möchte.

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Emmanuel Macron © dpa

Womit wir bei der ARD und Emmanuel Macron wären. Der große, staatsnahe Deutschland-Sender, der mit jährlichen Einnahmen in Höhe von sieben Milliarden Euro keine Ressourcenknappheit für sich reklamieren kann, hat den effektivsten Kritiker der Brüsseler und Berliner Energiewende de facto trockengelegt.

Dabei fiel Macrons jüngste Absage an die klimapolitische Selbstbeschleunigung von Ursula von der Leyen und Robert Habeck nicht diplomatisch, sondern saftig aus. Sie wurde international – von Le Monde in Paris über die Financial Times in London bis zum Wall Street Journal in New York – als Breaking News behandelt.

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Klimaaktivist klebt sich auf Straße in München fest © dpa

Nur die ARD blieb – und zwar im TV und auf ihren digitalen Plattformen – stumm. Der Élyséepalast musste lernen: Jeder Klimakleber darf im staatsnahen deutschen Fernsehen mit mehr Aufmerksamkeit rechnen als der französische Präsident.

Warum das wichtig ist: Macron hatte bei der Vorstellung seiner Strategie zur Reindustrialisierung am Donnerstag gesagt: „Ich rufe zur europäischen regulatorischen Pause auf.“ Er führte aus, dass er damit de facto ein Moratorium für den Green Deal meinte:

„Wir setzen um, was wir beschlossen haben, aber wir müssen aufhören, immer mehr zu beschließen“. Sonst riskiere Europa bei der Regulatorik zu den besten, aber ökonomisch zu den schlechtesten Performern der Welt zu gehören.

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Jean-Dominique Senard, Präsident des Autokonzerns Renault © dpa

Jean-Dominique Senard, Chairman und CEO von Renault-Nissan-Mitsubishi, freute sich über die Einsicht der Politik: „Wir müssen uns selbst mehr Zeit geben, um das umzusetzen,“ sagt er im französischen Fernsehen.

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Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission © dpa

Auch Ursula von der Leyen, deren Aufstieg in die Spitze der EU-Kommission ohne Macron nicht denkbar gewesen wäre, drehte sprachlich bei: Die EU müsse unverzüglich ihre Kapazitäten prüfen, ob die große Anzahl neuer Gesetze überhaupt absorbiert werden könne – auch und gerade im Bereich der Klimapolitik.

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Manfred Weber, Politiker der CSU © imago

Die größte Fraktion im Europäischen Parlament, die Europäische Volkspartei unter Führung von Manfred Weber von der CSU, begrüßte von der Leyens Entscheidung, „über den Umfang und die Geschwindigkeit, mit der diese Prozesse ablaufen, nachzudenken“.

Er sieht die politischen Risiken, die bei der im Juni kommenden Jahres geplanten Europawahl zu heftigen Verlusten führen dürften:

  Wenn das Klima gewinnt und der Rest der Gesellschaft dabei verliert, dann ist das kein Nullsummenspiel. “

Auch die deutsche Wirtschaft – die gerade erst um Haaresbreite einem rigorosen Verbrennerverbot entkommen ist – sehnt sich nach einem Klima-Moratorium. Denn die ökologischen Effekte der Klimawende sind aufgrund der CO2-Verlagerungseffekte zweifelhaft, die ökonomischen und politischen aber nicht:

  • Die EU stieß 2021 rund 364 Millionen Tonnen CO2 weniger aus als noch vor fünf Jahren, während der Rest der Welt im gleichen Zeitraum um 1,6 Milliarden Tonnen zulegte. Professor Hans-Werner Sinn beschreibt dies als grünes Paradoxon:

  Mit unserer Energiesparpolitik können wir das weltweite Angebot an Kohlenstoff nicht aushebeln. Wir mindern lediglich partiell die Nachfrage und verringern dadurch den Anstieg der Weltmarktpreise, mehr nicht. Damit verschlimmern wir das Problem vermutlich noch. “

 
CO2: Europa spart, der Rest protzt
CO2-Emissionen der Welt und EU-27 2017 und 2021, in CO2-Äquivalenten
CO2-Emissionen der Welt und EU-27 2017 und 2021, in CO2-Äquivalenten
 
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  • Die europäische Industrie leidet und zieht zunehmend Fabrikation und Arbeitsplätze aus Europa ab. BASF will seine Investitionen nach China verlagern. Volkswagen baut seine größte Batteriefabrik nun in den USA. Und der internationale Stahlkonzern ArcelorMittal schließt aus Kostengründen zwei Lager in Europa und siedelt ebenfalls in die USA über. 32 Prozent der Investitionen außerhalb von Deutschland haben inzwischen den Zweck der Kostenersparnis. Damit verlassen aus Kostengründen so viele deutsche Firmen den Heimatmarkt wie seit 15 Jahren nicht mehr.

  • Das Wachstum hat sich überall in Europa weiter verlangsamt. Für 2023 wird nur noch mit einem Prozent für 2024 mit 1,7 Prozent Wirtschaftswachstum gerechnet. Deutschland ist dabei Schlusslicht in Europa und Europa wiederum ist das Schlusslicht der Welt.

 
EU: Langsames Wachstum
Prognostiziertes Wirtschaftswachstum der EU-Länder für 2023, in Prozent
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  • Politisch führt die Klimapolitik in dem Moment, wo sie mit Unbequemlichkeit, Kosten und zusätzlichem bürokratischen Aufwand für den Einzelnen einhergeht, zu Abstoßungsreaktionen. In Deutschland machte Habecks Verbot von Gas- und Ölheizungen den einstigen grünen Politstar zum Verlierer dieser Saison.

 
Parteipräferenz: Grüne = AfD
Parteipräferenzen im aktuellen RTL/ntv-Trendbarometer von forsa
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  • Die Energie- und Klimapolitik der Ampel lässt die finanziellen Möglichkeiten der Bürger außer Acht. Das sagen im aktuellen Forsa-Trendbarometer 79 Prozent aller Bundesbürger. In allen Ländern Europas profitieren die rechtspopulistischen Bewegungen.

 
Europa wählt rechts
Stimmenanteile der größten rechtspopulistischen Parteien bei den letzten Wahlen in ausgewählten europäischen Ländern bis 2022
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Fazit: Die ARD, die nach 1945 begründet wurde, um die Demokratie zu beleben, kann dem öffentlichen Diskurs so keinen Dienst erweisen. Gerade ein öffentlich-rechtlicher Sender muss – zumal wenn der Präsident der Französischen Republik sich quasi stellvertretend für die Industrie Europas zu Wort meldet – als erste Quelle von Information funktionieren – und nicht als journalistischer Klimakleber.

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© The Pioneer

Kapiteltrenner Bundestag
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Bundestag © imago

Der Bundestag soll kleiner werden. Die Wahlrechtsreform ist verabschiedet, die Zahl der Mandate wird nach der nächsten Bundestagswahl von heute 736 auf dann 630 verringert. Soweit die gute Nachricht.

Das ändert freilich nichts an den ebenso opulenten wie teuren Bauplänen des Bundestags. Sie werden trotz Reform weiter vorangetrieben, wie mein Kollege Rasmus Buchsteiner recherchiert hat. Man will räumlich wachsen, auf Teufel komm raus.

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Luftbild Luisenblock Ost © Falcon Crest Air

Entstehen soll in den nächsten Jahren ein neues Mega-Gebäude: Der so genannte Luisenblock Ost I. Größer als der umstrittene Erweiterungsbau des Kanzleramts soll er sein – und auch teurer. Weniger Menschen brauchen zusätzliche Millionen. Der tägliche Wahnsinn im Regierungsalltag treibt eine neue, bunte Blüte.

Die Details lesen Sie hier.

Kapiteltrenner IGLU-Lesestudie
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Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung © dpa

„Ernüchternd“ nennt Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger das Ergebnis der Grundschul-Lese-Untersuchung. Ich würde sagen, das Ergebnis ist skandalös: 25 Prozent der Viertklässler in Deutschland erreichen nicht das Mindestniveau beim Lesen. Mit 524 Punkten liegt Deutschland unter dem Mittelwert (527) der EU. Damit ist der deutsche Punktewert seit 2011 zum dritten Mal in Folge auf einen neuen Tiefstand gesunken. Stark-Watzinger sieht, was auch schon ihre Vorgänger gesehen haben:

  Die Studie zeigt, dass wir dringend eine bildungspolitische Trendwende benötigen. “

Gründe dafür nennt die Studie klipp und klar: Soziale und migrationsbezogene Leistungsdisparitäten sind in Deutschland weiterhin stark ausgeprägt. Die Ergebnisse anderer Staaten zeigen jedoch, dass „familiäre Herkunft und schulischer Erfolg keinen unausweichlichen Automatismus darstellen müssen.“

Fazit: Nirgendwo sind die Versprechungen der Politik so leer wie in der Bildungspolitik. Die Beteiligten – oder besser gesagt, die Verantwortlichen – müssen aufpassen, dass aus der Leseschwäche nicht eine Demokratieschwäche wird.

Kapiteltrenner: Golfstaaten

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Mohammed bin Abdulrahman bin Jassim Al-Thanin und Annalena Baerbock © dpa

Heute wird Außenministerin Annalena Baerbock in Doha ihren katarischen Amtskollegen Scheich Mohammed bin Abdulrahman Al-Thani treffen, um die deutsch-katarische Beziehung und die Situation in Syrien zu besprechen. Es ist der letzte Tag ihrer dreitägigen Reise in die Golfregion – zuvor hatte sich die Außenministerin in der saudischen Hafenstadt Dschidda aufgehalten, dort ging es um Energiethemen und Krisenlösungen im Sudan und Jemen.

Dort, wo heute die Skylines von Millionenstädten wie Doha, Dubai und Abu Dhabi in den Himmel ragen, war vor knapp einem Jahrhundert noch nichts als Wüste. Die Golfstaaten – heute wohlhabend und imposant – waren bettelarm. Außenpolitik-Experte Jeremias Kettner hat sich in einem Gastbeitrag mit der Geschichte der Golfregion beschäftigt und legt dem Westen nahe, die Region nicht an China oder Russland zu verlieren:

  ​​In Deutschland braucht es in Politik und Wirtschaft hierfür mehr interkulturelles Verständnis, echtes Interesse und Respekt vor den „Anderen“ und weniger Eurozentrismus. “

Kapiteltrenner Abgas-Skandal

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Fortsetzung des Prozesses gegen Ex-Audi-Chef Rupert Stadler © dpa

Der ehemalige Audi-Chef Rupert Stadler hat im Betrugsprozess um manipulierte Abgaswerte bei Dieselautos ein umfassendes Geständnis abgelegt. Er räumt ein, dass er die Möglichkeit gehabt hätte, einzugreifen, dies aber versäumt habe. In der Erklärung seiner Verteidigerin Ulrike Thole-Groll heißt es:

  Ich sehe für mich ein, dass es ein Mehr an erforderlicher Sorgfalt bedurft hätte. “

Dass Fahrzeuge manipuliert worden seien und dadurch Käufer geschädigt worden seien, „habe ich zwar nicht gewusst, aber als möglich erkannt und billigend in Kauf genommen“. Auch gab Stadler zu, dass es ihm nicht gelungen sei, die Dieselkrise im Audi-Konzern zu lösen und dass er es versäumt habe, zeitgerecht für Aufklärung zu sorgen.

Im Gegenzug für sein Geständnis hatte das Gericht Stadler eine Bewährungsstrafe von eineinhalb bis zwei Jahren und eine Geldauflage von 1,1 Millionen Euro zugesichert. Mit dem Geständnis könnte der seit September 2020 laufende Prozess voraussichtlich im Juni zum Abschluss kommen.

Kapiteltrenner Kai Diekmann
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Kai Diekmann, ehemaliger Chefredakteur der „Bild“-Zeitung © dpa

Kai Diekmann war Bild. 16 Jahre lang hat er dem Blatt als Chefredakteur gedient – und damit Aufmerksamkeit, Anerkennung, Neid und auch Hass auf sich gezogen. Beim Live-Podcast berichtet er, wie er gleich in seiner ersten Woche – als damals 36-Jähriger – ausgerechnet von Umweltminister Jürgen Trittin seine erste Lektion gelernt habe:

  Geh bloß einem guten Streit nicht aus dem Weg. “

Sein größter Coup war wohl die Affäre um die Immobilien-Finanzierung des ehemaligen Präsidenten Christian Wulff, der versuchte, die Berichterstattung darüber zu behindern und Diekmann auf die Mailbox sprach:

  Das war eine ganz klare Drohung. Ich habe mir das zweimal angehört. Ich konnte es nicht fassen. Er sprach von Strafanzeige. Er sprach von Krieg zwischen ihm und Springer. “
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Auch über die schwierigen Seiten seiner Rolle als Chef der meistgelesenen Tageszeitung Deutschlands haben wir gesprochen. Vor allem ein Ereignis blieb ihm in Erinnerung:

  Auf der Straße brannte unser Wagen lichterloh. Das kam nicht überraschend, denn wir waren vom Verfassungsschutz gewarnt worden. “

Wie Kai Diekmann über Helmut Kohl und die Notwendigkeit eines zeitgemäßen Boulevards denkt, aber auch, warum er Franz Josef Strauß Fan war und bei der Bundeswehr sein Handwerk lernte, all das hören Sie im Pioneer Podcast. In Auszügen heute Morgen und in kompletter Länge am Samstag.

Kapiteltrenner: In eigener Sache 

Falls Sie es noch nicht wussten: Der Pioneer Podcast ist gleich zweimal für den „Deutschen Podcastpreis 2023“ nominiert. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, geben Sie gerne beim Publikumspreis in der Kategorie Nachrichten und Politik Ihre Stimme ab! Stefan Rupp, Leiter des Podcast-Teams und seine journalistisch ausgeschlafenen Kollegen Laura Block und Stefan Lischka freuen sich über Ihre Unterstützung – hier entlang!

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Laura Block © The Pioneer
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Stefan Rupp © The Pioneer

Kapiteltrenner Vodafone Stellenabbau

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Margherita Della Valle, CEO der Vodafone Group © Vodafone

Die neue CEO von Vodafone Margherita Della Valle macht Nägel mit Köpfen: Vodafone verzeichnete zuletzt eine deutliche Verlangsamung seines Wachstums, deswegen sollen jetzt binnen drei Jahren weltweit 11.000 Stellen gestrichen werden. Das betrifft rund zehn Prozent der gesamten Belegschaft. In Deutschland sollen 1.300 von 14.300 Vollzeit-Stellen wegrationalisiert werden. Della Valle erklärt:

  Um dauerhaft liefern zu können, muss sich Vodafone ändern. Wir werden unsere Organisation vereinfachen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit wiederzuerlangen. “

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/2023 stieg der Konzernumsatz den Angaben zufolge nur um 0,3 Prozent auf 45,7 Milliarden Euro. Die Anleger waren wenig erfreut, die Aktie fiel gestern um knapp acht Prozent.

 
Vodafone wird abgestraft
Entwicklung der Aktie seit Beginn des Jahres, in US-Dollar
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Kapiteltrenner Apple-Zulieferer
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Nicola Leibinger-Kammüller, CEO von der TRUMPF SE + Co. KG © dpa

Für das Familienunternehmen Trumpf dürfte sich der gestrige Tag angefühlt haben wie ein Ritterschlag der besonderen Art. Der iPhone-Konzern Apple hat erstmals in seiner Firmengeschichte seine wichtigsten Zulieferer explizit aufgelistet – darunter eben auch Trumpf.

Das deutsche Unternehmen habe bereits mehr als eine Milliarde Laser für iPhones produziert, erklärte Apple. Trumpf produziert die haardünnen Annäherungssensoren im iPhone, die dafür sorgen, dass der Bildschirm etwa beim Telefonieren am Ohr oder beim Verstecken in der Hosentasche abgeschaltet wird.

Das Apple-Listing dürfte nicht ohne Hintergedanken kommen: Der Techkonzern steht in Europa unter besonderer Beobachtung, unter anderem aufgrund seiner Marktmacht beim App Store. Europa-Chefin Cathy Kearney hob zuvor die besondere Beziehung zur EU hervor und verwies auf die rund 20 Milliarden Euro, die 2022 in Betriebe aus der Region investiert wurden. Mehr als 4.000 Zulieferer kommen laut Apple aus Europa – mit dabei Robert Bosch, Varta und Infineon.

Kapiteltrenner Bayer Schnellzulassung
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Werner Baumann, CEO von Bayer © Anne Hufnagl

Auch Bayer hat Grund zu feiern: Die US-Gesundheitsbehörde erteilt dem potenziellen Schlaganfall-Präventionsmittel Asundexian den sogenannten Fast-Track-Status, also ein beschleunigtes Zulassungsverfahren.

Das Medikament wird derzeit in einer groß angelegten Patientenstudie mit über 30.000 Teilnehmern weltweit zur Verhinderung von Thrombosen getestet. Sollte es auf den Markt kommen, könnte es zu einem neuen Blockbuster für Bayers Pharmasparte werden mit einem geschätzten Umsatzpotenzial von bis zu fünf Milliarden Euro.

 
Hoffnung für die Bayer-Aktie
Entwicklung der Bayer-Aktie seit Beginn des Jahres
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Kapiteltrenner: Hotelkunst 
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Robbie Williams © dpa

Robbie Williams hat sich einen Scherz erlaubt, den er jetzt auf Instagram selbst auflöste. Im November war der Sänger zu Gast im Nobelhotel „The Fontenay“ in Hamburg.

Dort wurde er kreativ. Seine Idee:

  Auf meinem iPad malte ich die einfachste abstrakte Kunst, die man je machen kann und schrieb darunter: ‚Hotels hängen alles Mögliche auf und nennen es Kunst‘. “

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„Hotels will pull any shit up and call it art.“ © Robbie Williams

Das Bild druckte der Sänger aus, rahmte es und hing es signiert im Hotelflur auf. Jetzt kam er zurück und das Bild hing ein halbes Jahr später immer noch da. Kein Wunder, denn wer schaut sich auch schon die traditionell einfallsarme Inneneinrichtung von Hotels genauer an.

„I will do more of this“, erklärt der Sänger. Immerhin können das „The Fontenay“ und vielleicht bald noch weitere Hotels ihren Gästen so ein Kunst-Highlight bieten – wohl weniger aufgrund der künstlerischen Finesse als wegen der Geschichte des Werkes. Allerdings sollten Sie sich nicht zu viel erhoffen: Das erste Bild dürfte wohl nicht mehr lange frei hängen, jetzt wo alle wissen, dass es von Robbie Williams stammt. Und das Nächste wird von aufmerksamen Fans womöglich früher entdeckt – und einer privaten Nutzung zugeführt.

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Robbie Williams © Instagram

Ich wünsche Ihnen einen gut gelaunten Start in den neuen Tag.

Es grüßt Sie auf das Herzlichste,

Ihr

Signatur Gabor Steingart
Gabor Steingart
Herausgeber The Pioneer

Redaktion

Luisa Nuhr (Leitung), Daniel Bayer, Till Henniges

Außerdem mitgewirkt haben heute Rasmus Buchsteiner, Carlotta Diederich, Christian Schlesiger und Julia Rottmann.

Grafiken

Nils Lang (Daten), Henning Schmitter (Titelbild)

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