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17.07.2023
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Guten Morgen Detlef Karl Klein,

in den kommenden zwei Sommerwochen freue ich mich, für Gabor Steingart, der in einem verdienten Erholungsurlaub weilt – und vor allem für Sie – dieses Briefing mit den wichtigsten Informationen des Morgens zu übernehmen. Mein Name ist Gordon Repinski, ich bin der stellvertretende Chefredakteur von The Pioneer. Gemeinsam mit meinem Kollegen Lukas Herrmann und seinem Team werden wir Sie auch in dieser Woche ökonomisch kompetent und politisch unabhängig informieren. Fangen wir an!

Glaubt man der westlichen Erzählung zu China, ist eine Entflechtung quasi beschlossene Sache – nur über das Wie und Wann wird noch diskutiert. Mal soll decoupled werden, mal nur derisked, immer aber ist das Ziel zunehmende Unabhängigkeit von der Weltmacht in Fernost.

Ein skeptisch-distanzierter Blick auf China gehört in die Sprechzettel eines jeden Politikers und einer jeden Politikerin. Je wertegeleiteter, desto schärfer wird formuliert.

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Annalena Baerbock © dpa

Außenministerin Annalena Baerbock hat es in der jüngst vorgestellten China-Strategie der Bundesregierung so beschrieben:

  Der Aspekt des systemischen Rivalen ist in den letzten Jahren immer mehr in den Vordergrund getreten. “

Auch in der Wirtschaft sollen neue Wege beschritten werden:

  Um uns unabhängiger zu machen, investieren wir in unsere globalen Partnerschaften. Zum Beispiel, indem wir Rohstoffpartnerschaften in Afrika, in Lateinamerika und auch viel stärker im Indo-Pazifik abschließen. “

Und geopolitisch wird der Ton gar unversöhnlich – hier am Beispiel Taiwan:

  Man muss deutlich machen, dass wir es nicht hinnehmen würden, wenn es zu einer militärischen Eskalation kommt. “

Abseits theoretischer Strategiepapiere sieht es allerdings schon wieder wesentlich freundlicher aus. Da häufen sich gerade zwischen hochrangigen Politikern aus China und den USA wieder die Zusammenkünfte. Man kennt sich, man braucht sich – vor allem in der Klimapolitik.

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US-Klimabeauftragter John Kerry © imago

Nach dem viertägigen Besuch von Finanzministerin Janet Yellen reiste am gestrigen Sonntag nun auch noch der US-Klimabeauftragte John Kerry nach China. Er trifft seinen chinesischen Amtskollegen Xie Zhenhua, um die festgefahrenen Verhandlungen über die globale Erwärmung zwischen den beiden größten CO₂-Produzenten der Welt nach einer einjährigen Pause wieder aufzunehmen. Ein Hauch von Entspannungspolitik weht durch Peking.

 
CO₂: Welt der Klimasünder
Jährliche CO₂-Emissionen nach Regionen, in Milliarden Tonnen CO₂
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Die formellen Klimagespräche wurden 2022 abgebrochen, nachdem die damalige Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, nach Taiwan gereist war. Längst ist der Zwist vergessen, nun soll wieder Einigkeit hergestellt werden.

Und es gibt eine klare Agenda: Kerry will Fortschritte bei der Reduzierung von Methanemissionen erreichen, dazu den Ausstieg aus der Kohle, er will den Kampf gegen Entwaldung aufnehmen und gemeinsam erneuerbare Energietechnologien fördern.

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Xi Jinping © imago

Chinas Klimapolitik aber ist alles andere als ambitioniert: Präsident Xi versprach 2020, dass China bis 2030 den Höhepunkt der CO₂-Emissionen und bis 2060 Netto-Null-Emissionen erreichen würde. Um dieses Ziel allerdings zu erreichen, müsste die Kohlenachfrage in China – welche die Hälfte des weltweiten Verbrauchs ausmacht – nahezu auf null reduziert werden.

 
China: Antrieb durch Kohle
Primärenergieverbrauch in China nach Energieträger 2021, in Exajoule
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20230717-image-dpa-pb-Janet Yellen, Finanzministerin der USA
Janet Yellen, Finanzministerin der USA © dpa

Ministerin Yellen rief ebenfalls dazu auf, dass China die Welt bei der Bewältigung der „existenziellen Bedrohung“ durch den Klimawandel unterstützen solle. Denn klar ist: Ohne China geht es nicht mehr.

Es sind drei Punkte, in denen China weiterhin die Welt verpestet:

1. Die chinesische Wirtschaft setzt auf Kohle

Rund 60 Prozent des Energiebedarfs im Reich der Mitte stammt aus Kohle und es ist keine Trendwende in Sicht: Im vergangenen Jahr wurden in China pro Woche zwei neue Kohlekraftwerke genehmigt – so viele wie zuletzt 2015, wie aus einem Bericht der Denkfabrik Centre for Research on Energy and Clean Air sowie der NGO Global Energy Monitor hervorgeht.

 
China: Die Kohlenation
Neue Kohlekraftprojekte und Stilllegungen in China im Jahr 2022
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Insgesamt war die in China in Bau befindliche Kohlekraftwerkskapazität sechsmal so groß wie die der übrigen Welt zusammen. Die im Jahr 2022 neu ans Netz gegangene Kohlekraftwerksleistung (26,8 GW) blieb im Vergleich zu 2021 (26,2 GW) konstant, aber die Forscher erwarten in einigen Jahren einen Anstieg, wenn die neu genehmigten Kraftwerksprojekte ans Netz gehen.

 
Chinas Plan zur Energiewende
Prognose zum Strommix Chinas bis 2050, in Terawattstunden
Prognose zum Strommix Chinas bis 2050, in Terawattstunden
 
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2. CO₂-Exporteur China

Nach Angaben des Observatory of Economic Complexity war China im Jahr 2021 der weltweit größte Importeur fossiler Brennstoffe und importierte täglich mehr als neun Millionen Barrel aus Ländern wie Saudi-Arabien (18,4 Prozent), Russland (17 Prozent) und dem Irak (11,1 Prozent).

 
Der CO₂-Exporteur
Die weltweit größten Importeure und Exporteure von Emissionen durch den Handel mit Waren und Dienstleistungen (jährlichen Emissionen aus Verbrauch minus Emissionen aus Produktion 2020), in Millionen Tonnen CO₂
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Verpackt in Produkte und Dienstleistungen aus China, wird das im Reich der Mitte produzierte CO₂ in die ganze Welt exportiert. China, Russland und Indien – in dieser Reihenfolge – sind die drei weltweit größten Exporteure von CO₂-Emissionen, wenn man den Handel mit Waren und Dienstleistungen berücksichtigt, während die USA, gefolgt von Japan und dem Vereinigten Königreich, die größten Importeure sind.

3. Florierender Handel mit Russland

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Xi Jinping und Wladimir Putin © imago

Durch die westlichen Sanktionen gegen Russland konnte China profitieren: Öl und Kohle kauft Xi Jinping nun günstiger bei Putin direkt ein. 2020 importierte China aus Russland Öl, Gas und Kohle im Wert von rund 35 Milliarden US-Dollar – 2022 waren es beinahe 85 Milliarden.

 
Russland und China: Handel mit fossilen Rohstoffen
Entwicklung der chinesischen Importe fossiler Rohstoffe aus Russland von 2011 bis 2022, in Milliarden US-Dollar
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Der Handel zwischen Russland und China läuft sogar so gut, dass Russland für das Jahr 2022 einen neuen Rekord beim Handelsbilanzüberschuss verzeichnete. Der Saldo lag damit erstmals fast bei 300 Milliarden US-Dollar.

 
Russlands Rekord-Handelsüberschuss
Russlands Handelsbilanzsaldo seit 2012, in Milliarden US-Dollar
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Fazit: An der Klimakonferenz vergangenen Jahres nahm der chinesische Präsident Xi Jinping gar nicht erst teil. Und den dort vereinbarten Geldtopf, der Ausgleichszahlung an arme und unter Klimaschäden leidende Länder tätigen soll, unterstützt China ebenfalls nicht. Begründung: Man sei selber Entwicklungsland.

Teil des chinesischen Netto-Null-Emissions-Ziels bis 2060 ist eben auch die Steigerung bis 2030. Der Klimaschutz muss sich noch lange hinter Wirtschaftswachstum einreihen. Doch wenn China nicht dabei ist, kann der Klimawandel auch in Deutschland weder klebend auf der Straße noch in der Politik erfolgreich bekämpft werden.

Die Wahrheit ist: Wer Klimaschutz will, kann sich mit China nicht decouplen – sondern muss die Politik erst recht verkuppeln.

Kapiteltrenner Christian Lindner
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Christian Lindner © dpa

Christian Lindner wollte die Verwaltung modernisieren, Investitionen nur noch in Zukunftsprojekte stecken und ansonsten „sparsam“ mit dem Geld der Steuerzahler umgehen. So hatte es der Finanzminister bei seinem Amtsantritt versprochen.

Die Realität in der ersten Hälfte seiner Amtszeit sah anders aus: Lindner schnürte drei milliardenschwere Entlastungspakete und legte zwei neue Sondervermögen an. Immerhin: Für das kommende Haushaltsjahr kann der FDP-Chef sein wichtigstes Wahlversprechen wieder einhalten und zur Schuldenbremse zurückkehren.

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Von links nach rechts: Michael Bröcker, Christian Lindner und Gabor Steingart © Anne Hufnagl

In der heutigen Ausgabe unseres Newsletters Hauptstadt – Das Briefing hat mein Kollege Michael Bröcker eine Halbzeitbilanz für den Finanzminister gezogen.

Bröcker beobachtet Lindner seit Jahren intensiv und hat ihn zuletzt auf der Pioneer One interviewt. Welche Ziele Lindner bereits umsetzen konnte und welche Vorhaben sich derzeit in der Pipeline befinden, lesen Sie hier.

Kapiteltrenner Banken-Update

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Hauptsitz der JPMorgan Chase in New York © imago

Die US-Bankberichtssaison begann vielversprechend, als JPMorgan Chase, Citigroup und Wells Fargo ihre Ergebnisse für das zweite Quartal veröffentlichten:

  • JPMorgan erzielte einen Umsatz von 38,4 Milliarden Dollar und einen Nettogewinn von 14,5 Milliarden Dollar, was einem Plus von 67 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Zukauf der First Republic Bank trug mit einem Nettogewinn von 2,9 Milliarden Dollar zum Erfolg bei.

  • Citigroup übertraf die niedrigeren Erwartungen und erzielte einen Quartalsumsatz von 19,4 Milliarden Dollar und einen Nettogewinn von über 2,9 Milliarden Dollar.

  • Wells Fargo verzeichnete ebenfalls positive Zahlen mit einem Umsatz von 18,8 Milliarden Dollar und einem beeindruckenden Anstieg des Nettogewinns um 58 Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar. Damit erreichte die Bank einen Halbjahresgewinn von fast 10 Milliarden Dollar, ein neuer Rekord.

Passend dazu: Laut einer PwC-Studie verzeichneten europäische Banken aufgrund des schnellen Zinsanstiegs im letzten Jahr hohe Gewinne. Im Jahr 2022 verzeichneten Privatkundenbanken in elf europäischen Ländern eine durchschnittliche Umsatzsteigerung von acht Prozent.

Schweizer Banken erzielten erneut den höchsten Gewinn pro Kunde mit 426 Euro, während österreichische Banken den fünften Platz mit 292 Euro belegten. Deutsche Banken landeten mit 201 Euro auf dem neunten Platz und waren somit weniger profitabel als der Rest Europas.

Kapiteltrenner Nato

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Claudia Major © imago

Vergangene Woche haben sich die Vertreter der Nato im litauischen Vilnius zu einem zweitägigen Gipfel getroffen. Neben neuen Waffenpaketen wurde sich auf eine grundsätzliche Aufnahme der Ukraine in das Verteidigungsbündnis geeinigt. Stand jetzt ist jedoch noch unklar, wie sich ein solcher Beitritt gestalten würde.

Darüber spricht Michael Bröcker im Pioneer Podcast mit der Politikwissenschaftlerin und Forschungsgruppenleiterin für Sicherheitspolitik der Stiftung Wissenschaft und Politik, Claudia Major.

Für die Aufnahme der Ukraine müssen grundlegende Beitrittskriterien verändert werden, denn:

  Wenn man an diesem Kriterium – keine territorialen Konflikte mit seinen Nachbarn – festhält, gibt man Russland ein Veto beim Beitritt der Ukraine zur Nato und das ist meines Erachtens nicht im Interesse der Nato-Staaten. “

Die Idee der Expertin:

  Kann man nicht sagen, dass nach einem Waffenstillstand die freien Gebiete der Ukraine in die Nato austreten, wenn die anderen Bedingungen erfüllt sind und klar deutlich macht, dass die noch unter russischer Besatzung stehenden Gebiete zur Ukraine gehören, und das langfristige Ziel immer eine souveräne, territorial vereinte Ukraine unter Nato-Schutz ist? “

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Klick aufs Bild führt zur Podcast-Page.

Ein Vorbild für die Vorgehensweise könnte der Nato-Beitrittsprozess nach der Wiedervereinigung der Bundesrepublik sein:

  Es gibt auch eine Inspiration aus der Vergangenheit für die noch russisch besetzten Gebiete. Das ist der Beitritt der neuen Bundesländer bei der Wiedervereinigung, die dann – nach langer Zeit – auch unter den Nato-Schutz gekommen sind, ohne einen offiziellen Beitrittsantrag zu stellen. “

Kapiteltrenner: Deutsche Wirtschaft 

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Windkraftanlagen © dpa

Der schwächelnde Wirtschaftsstandort Deutschland ist in aller Munde. Doch während meist über den Verlust der Konkurrenzfähigkeit im internationalen Vergleich gesprochen wird, hat sich mittlerweile auch eine Kluft innerhalb Deutschlands aufgetan. Das geht aus einer Studie des IW Köln, des Thinktanks Epico und der Stiftung KlimaWirtschaft hervor, die dem Handelsblatt vorliegt.

Demnach hat eine Umfrage unter 924 Unternehmen ergeben, dass die Wirtschaft für die Klimaneutralität eines Unternehmens erhebliche Unterschiede zwischen Nord- und Süddeutschland sieht. Knapp 80 Prozent der Unternehmen gaben an, dass sie die Perspektive einer klimaneutralen Energieversorgung in Norddeutschland als „sehr gut“ oder „eher gut“ klassifizieren würden. Für Süddeutschland behaupteten das nur 30 Prozent.

Grund dafür ist die Verfügbarkeit von grüner Energie – allen voran Windkraft. Die Studie schlussfolgert:

  Vor dem Hintergrund des schleppenden Ausbaus der Übertragungsnetze und der höheren Kapazitäten an Windkraftanlagen besitzt der Norden einen klaren Standortvorteil. “

Kapiteltrenner Die Linke

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Sahra Wagenknecht © imago

Die Linkspartei ist nach wie vor zerstritten: Waffenlieferungen an die Ukraine, der Umgang mit Asylverfahren oder das Verhältnis zu Russland und den Grünen – all diese Streitthemen innerhalb der Partei haben eines gemeinsam: die kontroversen Meinungen von Sahra Wagenknecht.

Dabei trägt Wagenknechts Ankündigung, bis Ende des Jahres entscheiden zu wollen, ob sie eine neue Partei gründen werde, nicht zu einer Entspannung bei.

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Linke-Parteivorsitzende Janine Wissler © dpa

Im ARD-Sommerinterview zeigte Parteivorsitzende Janine Wissler in Bezug auf den Verbleib Wagenknechts in der Partei klare Kante:

  Für uns ist klar, dass Abgeordnete der Partei Die Linke nicht öffentlich die eigene Partei infrage stellen dürfen, nicht die ganze Zeit damit kokettieren, eine neue Partei gründen zu können. “

 
Das neue Kräfteverhältnis
INSA-Meinungstrend vom 15. Juli 2023, in Prozent
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Aktuellen Umfragen zufolge kommt die Partei bundesweit gerade so auf fünf Prozent der Stimmen. Wer für diese Entwicklung verantwortlich ist, da ist sich Parteichefin Wissler sicher:

  Nicht wir haben den Bruch gemacht, sondern Sahra Wagenknecht. “

Kapiteltrenner Terminkalender

Die Ferienzeit naht, doch vielerorts stehen noch immer bedeutende Termine an. Wir halten Sie in dieser Rubrik auf dem Laufenden über die Agenda der Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Heute ist Montag, der 17. Juli 2023:

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Xi Jinping © dpa

  • Chinas Wirtschaft kam in den letzten Monaten nicht wirklich zum Laufen. Heute erwarten Marktexperten mit Spannung die Daten zum Bruttoinlandsprodukt für China für das abgelaufene zweite Quartal. Erwartet wird ein Wachstum von 7,3 Prozent.

  • Das Gipfeltreffen der Europäischen Union gemeinsam mit lateinamerikanischen und karibischen Staaten geht in Brüssel über die Bühne. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die Verhandlungen zum geplanten Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay.

 
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Annalena Baerbock © imago
  • Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock reist nach New York, wo eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates stattfindet. Im Zentrum der Gespräche stehen erneut die Entwicklungen rund um den Ukraine-Russland-Konflikt.

  • Der deutsche Handelskonzern Würth legt Halbjahreszahlen für das Jahr 2023 vor. Im Mai dieses Jahres warnte die Konzernspitze noch vor einem schwachen Wirtschaftsjahr 2023. Die Zahlen geben zusätzlich einen kleinen Einblick in die Entwicklungen der Baubranche.

Kapiteltrenner Geschenkabo
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Kapiteltrenner Jane Birkin

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Jane Birkin im Jahr 2022 © imago

1969 schrieb eine 22-jährige Sängerin mit britischen Wurzeln Musikgeschichte mit einem Lied, das einem aufgezeichneten Liebesspiel glich. Jane Birkin und der damals 40-jährige Franzose Serge Gainsbourg, sorgten mit „Je t'aime… moi non plus“ für globalen Aufruhr.

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Jane Birkin und Serge Gainsbourg © imago

Obwohl 1946 in London geboren, fand Jane Mallory Birkin, Tochter der britischen Schauspielerin Judy Campbell, ihre Heimat in Frankreich.

Ihr späterer Erfolg mit „Je t'aime“ kam unverhofft. Ursprünglich hatte Gainsbourg den gewagten Song für die Ikone Brigitte Bardot komponiert und sogar mit ihr aufgenommen. Doch Bardot, besorgt um ihre Ehe mit Gunter Sachs, bat, die Veröffentlichung zu verhindern.

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Jane Birkin © imago

Fortan verzauberte Birkin das Publikum in insgesamt 70 Filmen und schuf selbstgemachte Alben wie „Arabesque“ und „Au Palace“. Sie ist zu einer der prägenden Figuren im Frankreich der vergangenen Jahrzehnte geworden, ein kreativer Quell der Nation.

Birkin wurde in Frankreich zur Ikone, und die weltberühmte Luxusmarke Hermès widmete ihr sogar eine eigene Handtasche, die „Birkin Bag“.

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Birkin Bag © dpa

Die Schönheit und Inspiration Frankreichs hat sie verkörpert. Jetzt ist Jane Birkin im Alter von 76 Jahren in Paris gestorben. Ihr Lebenswerk ist längst unvergänglich geworden.

Ich wünsche Ihnen einen befreiten Start in den neuen Tag.

Es grüßt Sie auf das Herzlichste,

Ihr

Unterschrift Gordon Repinski
Gordon Repinski
Stellvertretender Chefredakteur ThePioneer

Redaktion

Lukas Herrmann (Leitung), Till Henniges, Daniel Bayer, Nico Giese

Außerdem mitgewirkt hat heute Maximilian Stascheit.

Grafiken

Nils Lang (Daten), Peter Gorzo (Titelbild)

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