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12.12.2023
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Guten Morgen Detlef Karl Klein,

Kindergeburtstag in Berlin: Wer Olaf Scholz, Robert Habeck und Christian Lindner bei der Suche nach Einsparmöglichkeiten zuschaut, könnte meinen, die drei Ampelmänner seien mit verbundenen Augen unterwegs. Unbeholfen, wie Kinder beim Topfschlagen, tapsen sie durch die Gegend. Ihre Holzlöffel schlagen ein ums andere Mal ins Nichts. So werden sie die versteckten Milliarden niemals finden.

Kalt. Warm. Kalt.

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Christian Lindner, Olaf Scholz und Robert Habeck © imago

Dabei bietet der 476 Milliarden Euro umfassende Bundesetat reichlich Einsparmöglichkeiten. Hier zehn Sparvorschläge, die sich aus den Ideen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, des Steuerzahlerbundes, des Umweltbundesamtes und der beiden Pioneer-Chefökonomen Prof. Lars Feld und Prof. Justus Haucap speisen:

1. Durch die Streichung der geplanten Subvention für den US-Konzern Intel ließen sich auf einen Schlag 10 Milliarden Euro sparen. Ohnehin ist ein Zuschuss von drei Millionen Euro pro Arbeitsplatz unverhältnismäßig. Intel als hochrentabler US-Chiphersteller mit einer Börsenbewertung von 186 Milliarden US-Dollar braucht das Geld nicht.

 
Die geförderte Halbleiterindustrie
Aktuelle Subventionen für Halbleiterwerke in Deutschland im Jahr 2023, in Milliarden Euro
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2. Auch die Bauindustrie soll laut Haushaltsplan 2024 in zweistelliger Milliardenhöhe Subventionen erhalten. 16,9 Milliarden sind für die energetische Sanierung von privaten Gebäuden vorgesehen. Eine Subventionierung in dieser Höhe gehört auf den Prüfstand – auch ohne Sparzwang. Die Immobilienbranche hat in den Jahren der Nullzinspolitik Rekordgewinne eingefahren.

 
Land der Finanzhilfen
Die drei größten Finanzhilfen des Bundes 2023, in Milliarden Euro
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3. Das Dieselprivileg, das in der Nazizeit zur Förderung von Landwirtschaft und Transportgewerbe erfunden wurde, ist ökologisch unzeitgemäß und finanziell eine Belastung der Staatskasse. Durch diese Steuerreduktion verzichtet der Staat laut einer Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft jährlich auf 8,5 Milliarden Euro. Im Zuge einer ernsthaften Sparanstrengung müsste das Dieselprivileg unverzüglich fallen.

Justus Haucap
Justus Haucap © Privat

4. Die Ermäßigung des Mehrwertsteuersatzes von 19 auf 7 Prozent für den Unterhaltungs- und Kulturbereich ist angesichts veränderter Prioritäten nicht mehr zeitgemäß. Justus Haucap nennt das Argument:

  Kultur korreliert hoch mit Bildung und die korreliert wiederum mit Einkommen. Daher stellt sich die Frage, ob an dieser Stelle eine Steuervergünstigung zwingend notwendig ist. “

5. Ein Einstellungsstopp in der Bundesverwaltung würde beim Sparen helfen. Denn die hat unter der Ampel mit 500.000 Beschäftigten eine Rekordgröße erreicht. Seit 2020 sind die Personalkosten des Bundes um acht Milliarden Euro gestiegen und werden 2024 mehr als 43 Milliarden Euro betragen. Auch das Bundeskabinett ist mit 16 Ministern und 37 Staatssekretären das größte Kabinett aller Zeiten. Da passt das Kabinett von Konrad Adenauer zweimal rein.

6. Die Prestigebauten für den Bundespräsidenten und den Bundeskanzler sollten in Zeiten leerer Kassen gestoppt werden. Das neue Bundeskanzleramt, das zu einer Verdopplung der bisherigen Bürofläche führt, ist nunmehr mit fast 800 Millionen Euro veranschlagt.

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Erweiterungsbau für das Kanzleramt © dpa

Die Errichtung eines Bundespräsidialamts 2.0, ein Ersatzgebäude, in das unser Staatsoberhaupt für fünf Jahre während der Kernsanierung des Schlosses Bellevue ziehen soll, wird vom Steuerzahlerbund mit 205 Millionen Euro beziffert, die Sanierung des Stammsitzes selbst ist dabei noch nicht mitgerechnet. Beide Bauprojekte müssen nicht abgebrochen, aber sollten eingefroren werden.

7. Mehr als die Hälfte der Steuereinnahmen des Bundes fließen mittlerweile in Sozialtransfers. Allein die Kosten für das Bürgergeld samt Übernahme der Wohnkosten betragen fast 40 Milliarden Euro.

Der Staat muss mindestens sicherstellen, dass sein Bürgergeld nicht an die Bürger anderer Staaten fließt. Aber genau das tut es: Von den 5,3 Millionen Beziehern von Bürgergeld sind 2,6 Millionen keine deutschen Staatsangehörigen. Hier liegt in der Begrenzung des Kreises der Berechtigten ein großes Sparpotenzial.

 
Bürgergeld-Empfänger
Anzahl der Bürgergeld-Empfänger, nach Staatsangehörigkeit
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8. Die Ampel weitet die Finanzhilfen an die Wirtschaft immer weiter aus. Diese Geschenke an Firmen und Einzelpersonen seitens des Bundes haben sich allein in 2023 mehr als verdoppelt, wie das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in seinem Kieler Subventionsbericht festgehalten hat. Für das Gesamtjahr rechnen die Experten inklusive aller Sondervermögen mit 208 Milliarden Euro, 113 Prozent mehr als die 98 Milliarden im Vorjahr. Der Steuerzahlerbund rät zu Recht:

  Gießkanne einpacken, Rasenmäher rausholen. “

 
Steigende Subventionsquote
Anteil der Subventionen am deutschen BIP seit 2000, in Prozent
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9. Die Kindergrundsicherung ist das Prestigeprojekt der Ampel, das von Anfang an als Bürokratiemonster konzipiert wurde. Ab 2025 sollen staatliche Transfers für Kinder – wie Kindergeld, Kinderzuschlag und Leistungen für Bildung – gebündelt und in der Regie von Andrea Nahles und ihrer Bundesagentur für Arbeit verteilt werden. Mehr als 70 Millionen Euro kostet die Vorbereitung der Auszahlung. Anschließend wird der administrative Jahresaufwand von den Bürokraten selbst auf 400 Millionen Euro beziffert. Hier ist eine Reform der Reform dringend geboten.

Andrea Nahles
Andrea Nahles © imago

10. Symbolisch wäre es wertvoll, die Sparkommissare der Regierung würden auch bei sich selbst beginnen und freiwillig auf die steuerfreie Inflationsprämie in Höhe von 3.000 Euro aus der Staatskasse verzichten. Die soll zusätzlich zum Anstieg der Bezüge ausgezahlt werden. Von dieser Prämie profitieren der Bundeskanzler, alle Ministerinnen und Minister der Bundesregierung sowie alle Beamten und Angestellten beim Bund. Hier ließen sich als Zeichen des guten Willens mit einem Federstrich 162.000 Euro sparen.

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Olaf Scholz © dpa

Fazit: Es ist Zeit für eine neue Prioritätensetzung innerhalb der Staatlichkeit. So gesehen ist die Haushaltskonsolidierung keine Qual, sondern eine willkommene Chance. Die knappste Ressource dieser Regierung ist nicht Geld, sondern Demut gegenüber hart arbeitenden Menschen.

Kapiteltrenner Bund der Steuerzahler

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Reiner Holznagel © imago

Dazu passt: Im Pioneer-Podcast spricht mein Kollege Stefan Lischka mit dem Präsidenten des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, über die Haushaltskrise in Deutschland.

Zum Urteil des Bundesgerichtshof – und den 60 Milliarden Euro an ungültig gestempelten Kreditermächtigungen aus dem Klimatransformationsfonds (KTF) – sagt Holznagel:

  Wenn wir uns die Jahre 2023-2025 anschauen, dann würde der Bundeshaushalt und der KTF, laut Plan, gut 1,5 Billionen Euro ausgeben. 60 Milliarden Euro Einsparsumme entsprechen also nur vier Prozent. Das ist die Dimension, über die wir reden. Es ist kein Loch entstanden, sondern eine Notwendigkeit, den Plan neu aufzustellen. “

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Klick aufs Bild führt zur Podcast-Page.

Der Bund gibt an den falschen Stellen zu viel Geld aus. So auch bei dem neuen Bürogebäude im Regierungsviertel, das Interimspräsidentialamt werden wird. Holznagel sagt:

  Das Gebäude steht als Beispiel dafür, dass die Bundesbauten sehr teuer werden, sehr viele Ansprüche erheben und am Ende noch nicht mal feststeht, was mit ihnen langfristig passiert. “

Ein anderes Beispiel sind die geplanten Ausgaben verschiedener Ministerien zur EM 2024, die für gute Stimmung im Land sorgen sollen. Holznagel fragt sich:

  Sind diese Publicity-Maßnahmen wirklich noch gerechtfertigt in einer Zeit, wo wir über Sparmaßnahmen sprechen müssen? “

Weitere Sparideen von Reiner Holznagel zur aktuellen Haushaltsproblematik hören Sie heute Morgen hier. Pflichtprogramm für Scholz, Habeck und Lindner. Oder deutlicher noch gesagt: Wer heute nicht hören will, muss am Wahltag fühlen.

Kapiteltrenner: Unsere Highlights heute:
  • Wolodymyr Selenskyj reist nach Washington und versucht, die Republikaner für sich zu gewinnen.

  • Der Bahn-Vorstand bekommt trotz Unpünktlichkeitsrekord fünf Millionen Euro als Bonus ausgezahlt.

  • Der britische Star-Fotograf Andy Gotts hat fast alle Bösewichte der James Bond-Filme vor die Kamera bekommen.

 
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Kapiteltrenner Grundsatzprogramm

20231212-image-dpa-mb-Mario Voigt, Serap Güler und Carsten Linnemann präsentieren das CDU-Grundsatzprogramm
Mario Voigt, Serap Güler und Carsten Linnemann präsentieren das CDU-Grundsatzprogramm © dpa

Mit diesem CDU-Grundsatzprogramm ist die Ära Angela Merkel endgültig beendet. Schwarz-Rot-Gold liefert die Grundierung, verschollen geglaubte Begriffe wie „Leitkultur“ sind aus dem Exil zurückgekehrt. Vor allem in vier Kernpunkten manifestiert sich der Spurwechsel:

  1. Die Kernenergie wird nicht mehr verdammt, sondern gefeiert. Der wahltaktisch motivierte Ausstieg, von Merkel nach der japanischen Atomkatastrophe verordnet, wird revidiert.

  2. Das Verhältnis der christlichen Weltreligion zum Islam wird im Kontext des Nahostkonflikts und antisemitischer Ausschreitungen im Inland neu justiert. Nur noch „Muslime, die unsere Werte teilen, gehören zu Deutschland.“

  3. In der Asylpolitik geht es jetzt darum, möglichst alle Asylverfahren außer Landes stattfinden zu lassen. Die „Obergrenze“ von Horst Seehofer, die Merkel strikt ablehnte, kommt als Flüchtlingskontingent zurück.

  4. In der Rentenpolitik nimmt die CDU Abschied von Merkels Neigung, den Rentnern nichts zuzumuten. Ab jetzt muss länger gearbeitet und privat gespart werden.

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Angela Merkel und Friedrich Merz © imago

Fazit: Die CDU traut sich wieder, CDU zu sein.

Dazu passt: Meine Kollegen aus „Hauptstadt – Das Briefing“ haben das CDU-Grundsatzprogramm gründlich studiert und sich in der Partei umgehört. Ihre Analyse lesen Sie hier.

Header Merz CDU Grundsatzprogramm
Das Anti-Grünen-Programm der CDU
Der Entwurf des CDU-Grundsatzprogramms macht schwarz-grüne Koalitionen ab sofort unwahrscheinlich.
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Kapiteltrenner Polen
20231212-image-dpa-pb-Mateusz Morawiecki, Ministerpräsident von Polen
Mateusz Morawiecki, Ministerpräsident von Polen © dpa

Polens konservativer Ministerpräsident Morawiecki hat mit seinem Kabinett erwartungsgemäß die Vertrauensabstimmung im Parlament verloren.

Sein Nachfolger wird der Chef der liberalkonservativen Bürgerkoalition, Donald Tusk.

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Donald Tusk, Oppositionsführer © dpa

Zwar erhielten Morawiecki und seine PIS-Partei bei der Wahl vor zwei Monaten mehr Stimmen, konnten jedoch nicht ausreichend Bündnispartner für eine Regierungsmehrheit gewinnen.

Hingegen fand die Bürgerkoalition von Tusk in den zwei anderen pro-europäischen Parteien der bisherigen Opposition einen Partner. Gemeinsam stellen sie damit eine klare Mehrheit von 248 der insgesamt 460 Sitze.

Kapiteltrenner Selenskyj in Washington
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Wolodymyr Selenskyj und Joe Biden im Oval Office des Weißen Hauses © dpa

Kurz bevor der Topf für die militärische Unterstützung der USA für die Ukraine leer wird, geht Joe Biden nochmal in die Offensive: Heute wird der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach Washington reisen.

Geplant ist ein bilaterales Gespräch mit dem US-Präsidenten, aber auch ein Treffen mit den Senatoren. Ebenso steht ein Austausch mit dem republikanischen Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, auf dem Programm.

Die Republikaner hatten im Senat in der vergangenen Woche die Abstimmung über ein neues Paket, das unter anderem rund 61 Milliarden Dollar für die Ukraine vorsieht, blockiert. Sie fordern im Gegenzug eine härtere Migrationspolitik von der Biden-Regierung. Selenkskyj soll sie heute umstimmen.

Kapiteltrenner: Deutsche Bahn
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Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender Deutsche Bahn AG © dpa

Nachschlag für den Bahn-Vorstand: Die Führungsriege des Staatsunternehmens bekommt im kommenden Jahr fünf Millionen Euro Bonus zusätzlich ausbezahlt. Die Tantiemen waren 2022 zurückgehalten worden, da die Bahn 2023 staatliche Zuschüsse bei den Stromkosten erhielt. Da die Strompreisbremse nun ausläuft, wird der Bonus für Richard Lutz und Co. freigegeben.

Die Rechtslage ist eindeutig, die Bahn muss den zurückgehaltenen Bonus auszahlen. Jegliche Auflagen, die mit der staatlichen Hilfe während der Energiekrise einhergingen, laufen zum Jahresende aus. Das bestätigte das Wirtschaftsministerium. Die Bundesregierung und der Aufsichtsrat sehen offenbar keinen Grund, die Zahlungen einzubehalten.

Zur Erinnerung: 2022 waren nur 65,2 Prozent der Züge im Fernverkehr pünktlich, also weniger als sechs Minuten verspätet. Ein Rekordtief.

Der Trick der Bahn: Pünktlichkeit und Zufriedenheit der Fahrgäste sind nur zwei von fünf Kriterien, die die Höhe des Bonus für den Vorstand bestimmen. In diesen zwei Fällen lässt sich nichts vertuschen. Laut internen Papieren, die SZ, NDR und WDR vorliegen, sind Lutz und Co. hier durchgefallen. Stattdessen haben die neun Vorstände bei den anderen Kriterien aber besonders gut abgeschnitten:

  • Stimmung in der Belegschaft und Frauen in Führungspositionen: Ziele zu 175 Prozent erreicht.

  • Finanzielle Lage der Bahn: 200 Prozent. Die Vorstände haben also doppelt so gut performt, wie von ihnen erwartet wurde. Wie das zur Rekordverschuldung passt? Unklar.

  • Persönliche Leistung: Vier Vorstandsmitglieder bekamen die Bestnote von 200 Prozent. Darunter auch Richard Lutz. Unter anderem auch deshalb, weil die Bahn zwei Prozentpunkte CO2 mehr eingespart hat, als vorgesehen. Dabei sind doch 99 Prozent des Fernverkehrs schon elektrifiziert.

Über das Bonussystem entscheidet der Aufsichtsrat, in dem auch Staatssekretäre aus dem Finanz-, Wirtschafts- und Verkehrsministerium und Vertreter der Gewerkschaften sitzen. 2024 soll das System überholt und der Anteil der variablen Vergütung reduziert werden. Dafür steigt dann das Festgehalt von Lutz und Konsorten.

Kapiteltrenner Lufthansa
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Frank Werneke, Vorsitzender von Verdi © dpa

Verdi-Chef Frank Werneke lässt ab Mitte Januar für die rund 25.000 Angestellten des Bodenpersonals bei der Lufthansa und einiger Tochtergesellschaften wie Cargo und Lufthansa Technik neue Konditionen verhandeln. Nach der Corona-Krise beklagt Verdi nicht nur eine Ausdünnung der Belegschaft beim Bodenpersonal, sondern auch eine hohe Arbeitsbelastung. Die Forderungen im Detail:

  • 12,5 Prozent, aber mindestens 500 Euro mehr Gehalt

  • Eine Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 3.000 Euro

  • Eine neue monatliche Schichtzulage von 3,6 Prozent

  • Schnellere jährliche Stufensteigerungen

  • Die Wahl zwischen mehr Geld oder mehr Urlaub

  • Auszubildende sollen unbefristet übernommen werden

Marvin Reschinsky, der Verhandlungsführer, sagt:

  Die Lufthansa investiert trotz Rekordgewinnen zu wenig ins Personal. Unsere Forderungen sind das Mindeste, wenn der Personalmangel und das Chaos im Luftverkehr beendet werden sollen. “
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Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender Lufthansa © imago

Und die Lufthansa-Führung? Lässt mitteilen, man werde ab dem 18. Januar „fair und auf Augenhöhe miteinander verhandeln“.

Kapiteltrenner Wohnungsbau
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Bauministerin Klara Geywitz © dpa

Die Krise im Wohnungsbau spitzt sich weiter zu: Im November klagten laut einer aktuellen Ifo-Studie 49,1 Prozent der Unternehmen über Auftragsmangel. Das war der achte Anstieg in Folge. Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen, sagt:

  Den Wohnungsbauunternehmen springen reihenweise die Kunden ab. “

Das Dilemma: Die Projektentwickler leiden unter den erhöhten Finanzierungskosten. Gleichzeitig rechnen sich viele Projekte aufgrund der gestiegenen Baukosten gar nicht mehr. Ein Hauch von Benko liegt über der gesamten Branche.

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Kapiteltrenner James Bond
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Filmplakat von „James Bond 007: Keine Zeit zu sterben“ mit Daniel Craig © dpa

„Mein Name ist Bond, James Bond” – so lautet der wohl bekannteste Satz der Filmwelt. Der Martini trinkende und Aston Martin fahrende britische Agent im Smoking – zuletzt gespielt von Daniel Craig – prägt seit 1962 die Sehgewohnheiten von Generationen.

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Andy Gotts © Andy Gotts

Einer kam den – bei vielen Zuschauern nicht weniger beliebten – Schurken aus den 007-Filmen nahe: Andy Gotts sein Name. Der Fotograf aus Großbritannien hatte die Bösewichte alle vor der Linse – fast alle. Und dabei war das gar nicht geplant. Dass er zum Bond-Bösewicht-Fotografen wurde, habe er erst nach 30 Jahren Fotografie bemerkt, sagt Gotts:

  Ich habe herausgefunden, dass es nur sechs Schauspieler gibt, die noch leben, die einen 007-Feind gespielt haben und die ich nicht fotografiert habe. “

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Christopher Lee spielte Francisco Scaramanga in „James Bond 007 – Der Mann mit dem goldenen Colt "(1974) © Andy Gotts

Mit seinen schwarz-weiß anmutenden Nahaufnahmen stellt Gotts die Bond-Rivalen nicht schrecklich und grausam, sondern mystisch, fesselnd und pur dar, denn Gotts weigert sich, seine Porträts zu bearbeiten.

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Charles Dance spielte Claus in „James Bond 007 – In tödlicher Mission" (1981) © Andy Gotts

Der Lieblings-Bösewicht des Fotografen ist Auric Goldfinger, gespielt von dem deutschen Gerd Fröbe in dem Film „James Bond 007: Goldfinger“ von 1964. Ihn bekam Gotts nicht mehr vor die Linse Fröbe starb, bevor der Fotograf überhaupt seine Karriere gestartet hatte.

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Christoph Waltz spielte Ernst Stavro Blofeld in „James Bond 007: Spectre" (2015) © Andy Gotts

Die kunstvollen Portraits der Bond-Bösewichte sind bis zum 8. Januar 2024 in einer Ausstellung mit dem Titel „NEMESIS“ im Carlton Tower Jumeirah in Knightsbridge, London, zu sehen: Ein Muss für alle Fotografie-Liebhaber! Bösewichte aller Länder vereinigt euch.

Ich wünsche Ihnen einen unbeschwerten Start in den Tag.

Bleiben Sie mir gewogen. Es grüßt Sie auf das Herzlichste, Ihr

Signatur Gabor Steingart
Gabor Steingart
Herausgeber The Pioneer

Redaktion

Lukas Herrmann (Leitung), Nico Giese und August Hemel

Außerdem mitgewirkt haben heute Alexander Wiedmann und Luisa Nuhr.

Grafiken

Henning Schmitter (Titelbild)

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