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18.12.2023
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Guten Morgen Detlef Karl Klein,

der Pionier des Science-Fiction-Romans war der Brite H.G. Wells. Er schuf 1897 mit „Der unsichtbare Mann“ ein erstes Standardwerk des Genres. Darin ging es um den Wissenschaftler Griffin, der Gegenstände unsichtbar machen konnte, weil sie das Licht weder reflektierten noch absorbierten.

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Der unsichtbare Mann von H. G. Wells © Athene Media

Schließlich verfiel Griffin auf die Idee, die Methode erst an einer Katze und schließlich an sich auszuprobieren. Und tatsächlich: Er wurde unsichtbar und blieb es, denn er scheiterte daran, den Vorgang rückgängig zu machen.

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Olaf Scholz © imago

Griffins Wiedergänger im 21. Jahrhundert heißt Olaf Scholz. Auch unser Kanzler arbeitet an seiner Selbstauflösung. Er hat es weit gebracht. Das halbe Merz-Maß ist, ausweislich der jüngsten Meinungsumfrage von INSA, erreicht, und auch gegenüber der AfD wird der SPD-Kanzler immer leichter und kleiner.

 
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INSA-Meinungstrend vom 16. Dezember 2023, in Prozent
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Olaf Scholz geht dabei nicht weniger systematisch vor als der Wissenschaftler im Science-Fiction. Hier sind die sieben Schritte seines Versuchsaufbaus, gewissermaßen die Gebrauchsanleitung zur Unsichtbarwerdung eines Kanzlers:

#1 Ignoriere die Wählerängste, die mit dem Thema Migration verbunden sind

Im ersten Halbjahr 2023 haben 162.271 Menschen einen Asylantrag in Deutschland gestellt. 54.330 Personen sind aktuell offiziell ausreisepflichtig, leben also illegal in der Bundesrepublik. Im ersten Halbjahr 2023 haben derweil lediglich 7.861 Abschiebungen stattgefunden.

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Flüchtlinge am Bahnhof in Schönefeld (Brandenburg) © dpa

Ungerührt wie ein Notar sollte der Regierungschef, wenn er ernsthaft an seinem Verschwinden interessiert ist, diese Zahlen in die Bücher nehmen. Seine Stammwähler werden dieses emotionslose Geschehenlassen als Ausdruck von Staatsversagen empfinden – und somit wie von Geisterhand ihren Beitrag zu seinem Verschwinden leisten.

 
Migration: Größtes Problem der Wähler
Umfrage: „Was ist Ihrer Meinung nach gegenwärtig das wichtigste Problem in Deutschland, seit Legislaturbeginn?“ Angaben in Prozent*
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#2 Verzichte darauf, das traditionelle Aufstiegsversprechen der SPD zu erneuern

Stattdessen kümmere dich in öffentlich wahrnehmbarer Weise um den Ausbau des Sozialstaates für exakt jene Menschen, die nicht durch eigene Beiträge oder Steuern zu dessen Finanzierung beitragen. Zahle ein Bürgergeld an 2,6 Millionen Menschen, die keine deutschen Staatsbürger sind. Das dürfte in der Mitte der Gesellschaft, da wo mit viel Fleiß dieser Sozialstaat durch Abgaben finanziert wird, seine Wirkung nicht verfehlen.

 
Bürgergeld-Empfänger
Anzahl der Bürgergeld-Empfänger, nach Staatsangehörigkeit
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#3 Stranguliere mit deiner Energiepolitik die traditionelle Industrie, die bisher die Heimat deiner Stammwähler war

Öl-Embargo gegen Russland, Stromsteuer, CO₂-Bepreisung, Kohleausstieg mit Schadensersatzzahlung und Abschaltung aller Kernkraftwerke: Mache mit deiner Energiepolitik insbesondere den energieintensiven Industrien das Leben schwer. Jeder verlagerte Industriearbeitsplatz ist ein wichtiger Schritt zu deinem Verschwinden.

#4 Spare bei deinen Wählern, nie bei dir selbst

Wenn das Verfassungsgericht dich zur Sparsamkeit zwingt, dann ist es wichtig, ausnahmslos alle Sparmaßnahmen bei deinen Kernwählern durchzusetzen. Nimm ihnen das Dieselprivileg weg, streiche ihnen die Förderung von Solarkollektoren und Elektroautos, steigere nochmals die CO₂-Bepreisung, setze die Mehrwertsteuer beim Restaurantbesuch wieder hoch.

Auf gar keinen Fall darfst du auf die Inflationspauschale von 3.000 Euro bei deinem eigenen Gehalt verzichten und gar den Kanzleramtsneubau für beinahe 800 Millionen Euro zur Disposition stellen. Mit dieser Extraportion sozialer Ungerührtheit erzeugst du die maximale Wirkung.

#5 Zerstöre deine Glaubwürdigkeit, indem du Versprechen brichst und Erinnerungslücken vorweist

Versprich die Mehrwertsteuer in der Gastronomie nie wieder nach oben zu setzen – und tue es dann doch. Versprich, dass es mit dir niemals einen Impfzwang geben wird, um danach ein entsprechendes Gesetz von deiner Regierungsfraktion einbringen zu lassen. Und wenn du vor einem Untersuchungsausschuss über illegale Steuertricks der Warburg Bank befragt wirst, und du hast dich für deren Steuerbefreiung starkgemacht, dann berufe dich einfach auf dein Gehirn, das mehr Erinnerungslücken besitzt als ein Schweizer Käse Löcher.

 
Olaf Scholz: Sinkende Zustimmung
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#6 Erkläre alle abgewanderten SPD-Wähler zu Rassisten und Demokratieverächtern

Setze am besten alle von deiner Ampel-Regierung abgewanderten Wähler mit Neonazis gleich und du wirst eine hohe Trefferwirkung erzielen. Dass diese Menschen sich zu 36 Prozent aus ehemaligen Ampel-Wählern rekrutieren, musst du ignorieren. Diese Abwanderer – so nennt sie Forsa-Chef Manfred Güllner – sind zwar Fleisch von deinem Fleische, aber gerade deshalb müssen sie maximal diffamiert werden. Erst dein Druck erzeugt ihren Gegendruck. Pardon wird nicht gegeben.

 
AfD: Stärkste Zuwanderung von den Ampel-Parteien
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#7 Kommuniziere möglichst gefühllos, damit dich erst keiner hört, bevor dich dann keiner mehr sieht

Dein Ton sei durchgängig monoton und unpersönlich. Denn die Anfälligkeit der Menschen für eine warme und verständnisvolle Ansprache ist gefährlich für dein Ansinnen. Nur dein Auftritt als notorischer Besserwisser garantiert, dass der Wärmefluss zwischen Volk und dir unterbrochen bleibt.

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Olaf Scholz © imago

Fazit: Bei strenger Beachtung dieser Gebrauchsanleitung sollte das Nahziel, die SPD unter 10 Prozent zu drücken, schon im kommenden Jahr erreichbar sein. Nur die Rückverwandlung wird keine leichte Übung. Der unsichtbare Griffin von H.G. Wells hatte in seiner Verzweiflung dafür einen Helfer namens Dr. Kemp angeheuert. Doch auch der scheiterte:

  Gute Nacht, sagte Kemp, und schüttelte eine unsichtbare Hand. “

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Herbert George Wells, 1999 © imago

Kapiteltrenner Unsere Highlights heute

  • Die Förderung für den Kauf von Elektroautos lief gestern aus – Experten warnen.

  • Ryanair-Chef Michael O’Leary ist auf Kurs, einen Bonus in Höhe von 100 Millionen Euro einzukassieren.

  • Rock-Legende Keith Richards wird 80 Jahre alt.

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Kapiteltrenner: Aus der Hauptstadt
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Robert Habeck © imago

Den Liberalen wird vorgeworfen, die Opposition in der Ampel-Koalition zu sein, doch dieser Vorwurf trifft nicht ganz zu. Grüne Parlamentarier bombardieren die Regierung regelrecht mit schriftlichen Anfragen, wie exklusive Recherchen unserer Pioneer-Korrespondentin Claudia Scholz zeigen.

Im Parlamentsbetrieb sorgt die Neugier der grünen Abgeordneten für Verwunderung. Es sei ein ungeschriebenes Gesetz, dass dieses Instrument vor allem von der Opposition eingesetzt wird. Mitglieder einer Regierungspartei lähmten damit die Arbeit der Exekutive – ein Affront unter Partnern. Selbst die Union ist irritiert.

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Grüne Abgeordnete irritieren mit Oppositionsarbeit
Zahlen aus dem Bundestag zeigen: Grüne Abgeordnete bombardieren die Regierung mit Anfragen.
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Kapiteltrenner E-Auto-Förderung
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Stand vom chinesischen Autobauer BYD auf der IAA © imago

Die Förderung für den Kauf von Elektroautos am 17. Dezember 2023 lief gestern aus – und die Entscheidung wirft für viele Bürgerinnen und Bürger Probleme auf. Experten wie Ferdinand Dudenhöffer warnen vor gravierenden Folgen für das Jahr 2024:

  Wir kalkulieren mit 90.000 bis 200.000 Fahrzeugen weniger. “

Der Marktanteil von E-Autos könnte aufgrund dessen von 18 auf 11 Prozent fallen.

Besonders prekär ist die Lage für diejenigen, die bereits ein Elektroauto gekauft, aber bis zum Stichtag nicht angemeldet haben. Diese Gruppe verliert den Anspruch auf den Umweltbonus, was finanzielle Planungen über den Haufen wirft. Marion Jungbluth vom Bundesverband der Verbraucherzentralen fordert daher:

  Es muss sichergestellt werden, dass mindestens alle eine Prämie erhalten, die ihr E-Fahrzeug bereits im Vertrauen auf die Förderung bestellt haben. “

Fazit: Die Ampel-Regierung verstolpert ihre Sparpläne schon dadurch, dass sie Menschen nicht wie Menschen behandelt. Dieses Vorgehen ist nicht fortschrittlich, sondern schroff.

Kapiteltrenner Deutsche Verantwortung
Udo Di Fabio
Udo Di Fabio, früherer Verfassungsrichter und Staatsrechtler auf der Pioneer One. © Anne Hufnagl

Seit dem Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober ist die Stimmung in Deutschland polarisiert. Es haben sich zwei Lager entwickelt – Pro-Israel und Pro-Palästina. Und inmitten dieser beiden Lager befindet sich Israels Sicherheit als deutsche Staatsräson und löst kontroverse Debatten über die Verantwortung und Positionierung Deutschlands aus. Doch was bedeutet Staatsräson eigentlich? Handelt es sich dabei um eine juristische Bindung oder nur eine metaphorische Verbundenheit?

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Alev Doğan auf der Pioneer One © Anne Hufnagl

Darüber hat meine Kollegin Alev Doğan auf der Pioneer One mit dem ehemaligen Richter des Bundesverfassungsgerichts Professor Dr. Udo Di Fabio gesprochen. Für das Publikum vor Ort und jetzt auch für Sie ordnet der ehemalige Verfassungsrichter die genaue Bedeutung der israelischen Sicherheit als deutsches Staatsräson ein. Di Fabio erklärt:

  Aus unserer historischen Verantwortung wissen wir, warum sich Israel an diesem Ort als Staat befindet und warum er seine Freiheit in besonderer Weise behauptet. Und wir wissen, dass wir mit dem Schicksal Israels historisch – durch die Shoah – für immer verbunden sind. Das ist die Staatsräson. “

Diese Verbundenheit zum Staat Israel sei eng mit einer individuellen Verantwortung eines jeden deutschen Staatsbürgers verknüpft, sagt der Jurist:

  Ich will, dass wir als Deutsche die historische Verantwortung fortleben, nicht sagen, die Verbrechen sind eine kleine Episode gewesen, und auch nicht sagen, was haben Nachgeborene denn damit zu tun. “
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Klick aufs Bild führt zur Podcast-Page.

Doch der Angriff auf Israel und die daraus entstandenen Diskussionen, Demonstrationen und Polarisierungen sind für Di Fabio mehr als nur die Folgen eines kriegerischen Konflikts:

  Der Angriff auf Israel ist ein Mosaikstein in einem Bild, wo es darum geht, die westlichen Demokratien aus ihrer vorherrschenden Position herauszudrängen. Und es geht da nicht nur um so etwas wie Antiisraelismus oder gar Antisemitismus, sondern es geht auch darum, dass hier der Westen ‚under attack‘ ist. “

Was der ehemalige Verfassungsrichter außerdem noch zu der juristischen sowie moralischen Verantwortung Deutschlands zu sagen hat und wie Di Fabio das folgenschwere Gerichtsurteil aus Karlsruhe und die Institution Verfassungsgericht einschätzt, hören Sie in voller Länge in der neuesten Folge von „Der 8. Tag“ mit meiner Kollegin Alev Doğan.

Sie lesen lieber? Dann sollten Sie auf keinen Fall die aktuelle Pioneer-Coverstory verpassen, dort ist das Interview in voller Länge für Sie ausgeschrieben.

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Der Klick aufs Bild führt Sie zur Titelgeschichte. © The Pioneer

Kapiteltrenner: Das Wochenende in Nahost
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Nationaler Marsch in Brüssel für einen Waffenstillstand in Gaza © imago

Die israelische Bodenoffensive im Gazastreifen geht weiter, doch die Kritik aus dem In- und Ausland wächst. Das Wochenende im Überblick:

  • Die israelische Armee hat versehentlich drei Geiseln erschossen. Die Männer konnten vermutlich der Gefangenschaft entkommen und näherten sich mit einer weißen Flagge den Israelis, die von einer Falle ausgegangen waren, erklärte das israelische Militär.

  • In Tel Aviv sind dadurch die Proteste mit der Forderung nach Verhandlungen mit der Hamas zur sicheren Übergabe der verbleibenden Geiseln lauter geworden. Angehörige der Geiseln haben ihre Zelte beim israelischen Verteidigungsministerium aufgeschlagen und wollen bleiben, bis die Regierung handelt.

  • Premierminister Netanjahu hält jedoch an der Bodenoffensive fest, für jegliche Verhandlungen brauche es zuerst ausreichend militärischen Druck. Das Ziel sei klar, versicherte er auf einer Pressekonferenz:

 
  Wir kämpfen um unsere Existenz. Und wir werden bis zum Sieg weitermachen. “

Kapiteltrenner: Bonuszahlung
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Michael O’Leary © dpa

Ryanair-Chef Michael O’Leary ist auf Kurs, einen Bonus in Höhe von 100 Millionen Euro einzukassieren. Die Aktie der Low-Cost-Airline hatte mit 19 Euro je Anteilsschein vergangene Woche ein Rekordhoch erreicht. Klettert der Preis für 28 Tage über 21 Euro, steht O’Leary eine der größten Auszahlungen der europäischen Wirtschaftsgeschichte zu.

Und die Erwartungen sind auf seiner Seite: Laut Bloomberg sehen Analysten im Durchschnitt das Kursziel für Ryanair bei 24 Euro innerhalb der kommenden zwölf Monate. Das Bonusprogramm von O’Leary ist damit im Zeitplan, bis 2028 hat er laut Vertrag Zeit, einen Aktienkurs von 21 Euro zu erreichen.

O’Leary erhielt im letzten Geschäftsjahr von Ryanair 925.000 Euro, besitzt aber auch 3,9 Prozent des Unternehmens, ein Anteil, der laut FactSet einen Marktwert von 907 Millionen Euro hat.

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Ryanair-Flugzeuge © dpa

O'Leary, der 1994 zum CEO von Ryanair ernannt wurde, hat das rasante Wachstum der Airline gelenkt, die sich von einer kleinen regionalen Fluggesellschaft zu einem globalen Luftfahrtunternehmen entwickelt hat. Hinter Delta Air Lines in den USA ist Ryanair nach Börsenwert die zweitwertvollste Fluggesellschaft der Welt – und über doppelt so hoch bewertet wie die Lufthansa.

Kapiteltrenner: Aleph Alpha
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Jonas Andrulis, CEO von Aleph Alpha © dpa

Jonas Andrulis, der Gründer des Heidelberger KI-Startups Aleph Alpha, war vergangene Woche mein Gast im Pioneer Podcast. Andrulis, der seine erste Firma an Apple verkaufte und dort als Manager tätig war, gibt Einblicke in die Gründung seines neuen Unternehmens Aleph Alpha in Deutschland. Aleph Alpha beeindruckte kürzlich mit einer Finanzierungsrunde von 500 Millionen Euro, unterstützt von Investoren wie Bosch und SAP.

Heute möchte ich Ihnen unser Gespräch in voller Länge noch mal ans Herz legen. Unter anderem haben wir darüber gesprochen, wieso Andrulis nicht weiter im Konzern arbeiten, sondern selbst gründen wollte:

  Ich möchte was bewegen, ich möchte etwas verändern. Ich möchte Innovation treiben. Das ist als Konzernmanager eben nicht ganz optimal. “

Hier geht’s zum Sonderpodcast.

Kapiteltrenner Termine der Woche

Montag:

  • Die Umweltminister der EU beraten über neue Maßnahmen gegen Verpackungsmüll und diskutieren das erste Gesetz zur europäischen Bodengesundheit.

  • Der Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD in Hessen wird unterzeichnet.

 
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Joachim Nagel, Präsident der Deutschen Bundesbank © imago
  • Die Deutsche Bundesbank veröffentlicht ihren Monatsbericht und gibt einen Einblick in die wirtschaftliche Lage.

  • Veröffentlichung des ifo-Geschäftsklimaindex, in dem 7000 Unternehmen ihre Geschäftslage und Aussichten beurteilen.

Dienstag:

  • Die aktuellen Zahlen zum Auftragsbestand im verarbeitenden Gewerbe für Oktober 2023 werden vom Statistischen Bundesamt bekannt gegeben.

  • Das Bundesverfassungsgericht fällt ein Urteil zur Klage der Unionsfraktion wegen Wahlpannen in Berlin bei der Bundestagswahl 2021.

Mittwoch:

  • Die Parfümeriekette Douglas meldet seine Finanzergebnisse für das vierte Quartal.

Donnerstag:

20230929-image-imago-pb-Statistisches Bundesamt
Statistisches Bundesamt © imago
  • Das Statistische Bundesamt informiert über die Schuldenlage der öffentlichen Haushalte im 3. Quartal 2023.

  • Das DIW-Konjunkturbarometer gibt Aufschluss über die aktuelle Wirtschaftslage und mögliche Zukunftstrends.

Freitag:

  • Das Statistische Bundesamt wird neue Daten zu den Außenhandelspreisen Deutschlands für den Monat November 2023 veröffentlichen.

  • Der Häuserpreisindex des Statistischen Bundesamts, der die Preisentwicklung von Wohnimmobilien abbildet, wird für das 3. Quartal 2023 veröffentlicht.

  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hält seine traditionelle Weihnachtsansprache.

Kapiteltrenner Geschenkabo
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Kapiteltrenner: Keith Richards

Wenn man an einen Rockstar aus den Siebzigern denkt, dann hat man klischeehaft ein Bild von einem rauchenden, trinkenden, Drogen nehmenden, etwas verlebten Frauenhelden im Kopf. Und manchmal, aber eben auch nur manchmal, sind Klischees auch wahr. Wie etwa bei dem heute 80 Jahre alt gewordenen Gitarristen der Rolling Stones, Keith Richards.

Seit mehr als 60 Jahren rockt Richards über die Bühnen dieser Welt. Zusammen mit seinen Band-Kollegen Mick Jagger und Ronnie Wood hat er nicht nur Musikgeschichte geschrieben, sondern auch ein ganzes Genre und jede Party zwischen 1970 und 2000 geprägt.

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Keith Richards mit Anita Pallenberg © imago

Doch dieses Leben zwischen Proben, Reisen, täglichen Konzerten und einem nicht unwesentlichen Konsum von Betäubungsmitteln ging auch an Keith Richards nicht spurlos vorbei.

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Keith Richards in den 90ern © imago

Heute könnte man fast sagen, der Rockstar ist mit 80 Jahren altersmilde geworden. In einem Interview verriet Richards, dass er seit mehreren Jahren keine Drogen mehr nehme und sogar dem Alkohol sowie seinen geliebten Zigaretten abgeschworen habe. Lediglich seine legendären Gitarrenriffs sind ein Überbleibsel aus seiner Rockstar-Vergangenheit.

Aber das war wahrscheinlich unausweichlich, denn während andere Legenden seiner Zeit schon lange die Erde verlassen haben oder in der Musiker-Rente sind, geht Keith Richards 2024 wieder auf große Tournee. Wir wünschen einem der größten Künstler unserer Zeit zu seinem Geburtstag alles erdenklich Gute.

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Keith Richards © dpa

Ich wünsche Ihnen einen entspannten Start in diese letzte Adventswoche.

Bleiben Sie mir gewogen. Es grüßt Sie auf das Herzlichste,

Ihr

Signatur Gabor Steingart
Gabor Steingart
Herausgeber The Pioneer

Redaktion

Lukas Herrmann (Leitung), Nico Giese und August Hemel

Außerdem mitgewirkt hat heute Luisa Nuhr.

Grafiken

Henning Schmitter (Titelbild)

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